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Papst Franziskus beim Angelus Papst Franziskus beim Angelus  (Vatican Media)

Papst: „Wer Gutes tut, investiert für die Ewigkeit“

Statt auf irdische Dinge wie Geld und Erfolg zu setzen, sollten wir den Dienst am Nächsten pflegen, so Franziskus beim Angelus an diesem Sonntag. „Wer Gutes tut, investiert für die Ewigkeit“, schärfte der Papst ein.

Franziskus empfahl seinen Zuhörern, bei ihrer Suche nach richtigen Entscheidungen sich wie am Ende ihres Lebens vorzustellen, vor Jesus zu stehen – „dem, der die Liebe ist“, wie der Papst formulierte. „Wenn wir uns dort, in seiner Gegenwart, an der Schwelle zur Ewigkeit sehen, sollten wir die Entscheidung für heute treffen. Es mag nicht der einfachste, der unmittelbarste Weg sein, aber es wird der gute Weg sein.“

Wohlstand und Erfolg? Vergänglich

Während irdische Dinge wie Wohlstand, gutes Aussehen und Erfolg vergänglich seien, ziele der Dienst am Nächsten auf die Ewigkeit, so der Papst:

„Der heilige Paulus sagt uns: ,Die Liebe hört niemals auf‘ (1 Kor 13,8). Wer Gutes tut, investiert für die Ewigkeit. Wenn wir einen Menschen sehen, der großzügig und hilfsbereit, sanftmütig und geduldig ist, der nicht neidisch ist, der nicht schwatzt, der nicht prahlt, der nicht vor Stolz strotzt, dem es nicht an Respekt mangelt (vgl. 1 Kor 13,4-7), dann ist das ein Mensch, der den Himmel auf Erden baut. Er hat vielleicht keine Sichtbarkeit oder Karriere, aber das, was er tut, wird nicht verloren gehen. Denn das Gute geht nie verloren, es bleibt für immer.“

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Liebe, die Realität umgestaltet

Sein Leben auf das Wort Gottes zu gründen, bedeute nicht, der Geschichte zu entfliehen, präzisierte der Papst. Es gehe darum, „in die irdischen Realitäten einzutauchen, um sie zu festigen, sie mit Liebe umzugestalten und ihnen das Zeichen der Ewigkeit, das Zeichen Gottes, einzuprägen (…) Möge die Gottesmutter uns helfen, die wichtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, wie sie es tat: nach der Liebe, nach Gott.“

(vatican news – pr)
 

14 November 2021, 12:03