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Papst Franziskus mit der früheren Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokowa, bei einer Audienz im Jahr 2017 Papst Franziskus mit der früheren Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokowa, bei einer Audienz im Jahr 2017  (Vatican Media)

75 Jahre UNESCO: Glückwünsche vom Papst

Papst Franziskus hat der UNESCO zum 75. Gründungsjubiläum gratuliert. Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die katholische Kirche hätten seit jeher besonders gute Beziehungen, so das Kirchenoberhaupt am Freitagabend. Denn beiden seien Frieden, Kultur und Solidarität unter den Völkern wichtige Anliegen.

Franziskus äußerte sich per Videobotschaft, die am Freitagabend während der Jubiläumsfeier der UNESCO in Paris zu sehen war. Wörtlich sagte der Papst dabei:

„Die Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen ist ein privilegierter Gesprächspartner des Heiligen Stuhls im gemeinsamen Dienst für Frieden, Solidarität unter den Völkern, ganzheitliche Entwicklung der Menschen und den Schutz des kulturellen Welterbes der Menschheit. Herzlichen Glückwunsch, UNESCO! Alles Gute! Möge Gott Euch segnen, und weiter gute Arbeit! Danke!"

„Herzlichen Glückwunsch, UNESCO! Alles Gute! Möge Gott Euch segnen und weiter gute Arbeit! Danke!“

Franziskus verwies in der kurzen Grußbotschaft auch darauf, dass die Kirche gemäß dem Evangelium für eine Botschaft des Lebens, der Freiheit und Hoffnung stehe, die über die Jahrhunderte hinweg weltweit zahlreiche Initiativen für Kultur, Wissenschaft und Bildung inspiriert habe.

Papstbotschaft an UNESCO-Direktorin

Der Papst ließ darüber hinaus auch der UNESCO-Leiterin Audrey Azoulay eine Glückwunschbotschaft zukommen. Darin schrieb er, der Brückenschlag zwischen den Menschen durch Bildung und Kultur könne „nur gelingen, wenn der Mensch in seiner Gesamtheit berücksichtigt wird". Aus Sicht der katholischen Kirche sei „jeder Mensch nicht in erster Linie durch das definiert, was er besitzt, sondern durch das, was er ist, durch die Würde, die Gott ihm verleiht, durch seine Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen und in der Menschlichkeit zu wachsen".

Franziskus schrieb, er freue sich über die in den zurückliegenden 75 Jahren geleistete Arbeit der UNESCO und wünsche sich, dass diese „ehrwürdige Institution weiterhin eine Erziehung und eine Kultur fördern und unterstützen möge, die die ganzheitliche Entwicklung jedes Menschen berücksichtigt, auch in seiner grundlegenden geistigen Dimension". Die Botschaft an die UNESCO-Direktorin wurde von Kardinalstaatssekretär Parolin in Paris verlesen.

Der Heilige Stuhl und die UNESCO arbeiten an verschiedenen Projekten zusammen. Namentlich unterstützt die UNO-Bildungsorganisation den Aufruf von Papst Franziskus zu einem globalen Bildungspakt.

Zuletzt aktualisiert am 13.11. um 10:30 Uhr.

(vatican news - sst) 

13 November 2021, 09:14