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Biden 2016 bei einer Begegnung mit Franziskus im Vatikan Biden 2016 bei einer Begegnung mit Franziskus im Vatikan 

Heute: Biden beim Papst

Papst Franziskus empfängt den neuen US-Präsidenten Joe Biden an diesem Freitag in Privataudienz. Es ist schon ihre vierte Begegnung – aber für Biden die erste seit seiner Wahl ins Weiße Haus.

Bidens Sprecherin Jen Psaki sagte vor dem Eintreffen des Präsidenten in Rom, sie rechne mit einem „herzlichen und konstruktiven Gespräch“ zwischen Biden und dem Papst. „Es gibt viel Einverständnis und Übereinstimmung bei ihnen in einer Reihe von Fragen: Armut, Kampf gegen den Klimawandel, Einsatz für ein Ende der Covid-19-Pandemie. Das sind ausgesprochen wichtige Themen, die im Mittelpunkt ihrer Diskussion stehen werden.“

Auf Nachfragen eines Journalisten, ob der Papst und Biden auch über Abtreibung sprechen werden, ging Psaki nicht ein. Biden ist nach John F. Kennedy erst der zweite Katholik im Amt des US-Präsidenten; wegen seiner liberalen Haltung zu Abtreibung und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften wird er aber von vielen US-Bischöfen kritisiert.

Papst und Biden haben sich schon dreimal getroffen

Der US-Präsident hält sich in Rom auf, um am vom Italien ausgerichteten G-20-Gipfel teilzunehmen. Anschließend reist er weiter zur UNO-Klimakonferenz Cop26 in Glasgow. Vor seinem Gespräch mit Biden trifft Papst Franziskus im Vatikan noch den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in.

Letzter US-Präsident in Privataudienz beim Papst war Bidens republikanischer Vorgänger Donald Trump. Franziskus empfing ihn im Mai 2017 im Vatikan. Anderthalb Jahre zuvor, im September 2015, hatte Franziskus die USA besucht. Dabei traf er im Weißen Haus nicht nur den damaligen Präsidenten Barack Obama, sondern auch den damaligen Vizepräsidenten Joe Biden.

(vatican news – sk)
 

29 Oktober 2021, 10:06