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Vatican News

Gebetsanliegen des Papstes: Auf die Nächstenliebe setzen

Im Fokus der ersten Gebetsintention des Papstes im neuen Jahr steht die Geschwisterlichkeit unter den Menschen. In dem kurzen Video, das der Vatikan am Dienstagnachmittag veröffentlichte, ruft Franziskus Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen, Traditionen und Glaubensrichtungen auf, sich auf das zu besinnen, was für einen Christen das Wesentliche ist: die Nächstenliebe.

Im Dienst der Geschwisterlichkeit: So lautet der Titel, den Franziskus seiner ersten Gebetsintention im Jahr 2021 geben wollte.

„Wir sind Geschwister, die beten,“ beginnt der Papst seine Videobotschaft, in der er daran erinnert, dass „uns die Geschwisterlichkeit dazu führt, uns dem Vater aller zu öffnen und im anderen einen Bruder, eine Schwester zu sehen, um das Leben zu teilen oder uns gegenseitig zu unterstützen, um zu lieben, um einander kennenzulernen.“

Franziskus erinnert auch daran, das wir im Streben nach diesem Geist der Geschwisterlichkeit nicht vergessen dürften, dass für uns Christen „die Quelle der Menschenwürde und der Geschwisterlichkeit das Evangelium Jesu Christi ist“.

Hier zum Hören

Ohne Streit miteinander leben und für alle offen sein 

In diesem Sinne bittet er die Gläubigen, zu dem zurückzukehren, was für unseren Glauben wesentlich ist: „Die Anbetung Gottes und die Nächstenliebe“ und legt ihnen abschließend folgendes Anliegen ans Herz:

„Lasst uns beten, dass der Herr uns die Gnade schenken möge, mit den Brüdern und Schwestern anderer Religionen in tiefer Geschwisterlichkeit zu leben, ohne Streit, indem wir füreinander beten und für alle offen sind.“

Hintergrund

Das Video mit den Gebetsanliegen des Papstes ist ein Projekt des „Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes“. Dabei geht Franziskus  jeden Monat in kurzen Videos auf eine der Herausforderungen ein, vor denen die Menschheit und die Kirche unserer Zeit stehen. Dem Netzwerk gehören mehr als 35 Millionen Katholiken in 98 Ländern an. Gegründet wurde es 1844 unter dem Namen „Gebetsapostolat“.

(vaticannews – skr)


 

05 Januar 2021, 17:05