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Papst Franziskus beim Angelus Papst Franziskus beim Angelus  (Vatican Media)

Papst bekräftigt Verpflichtung aller zum Lebensschutz

Papst Franziskus hat erneut darauf hingewiesen, dass menschliches Leben von seiner Zeugung an bis hin zu seinem natürlichen Ende bewahrt und geschützt werden muss. Er äußerte sich im Anschluss an sein Mittagsgebet von diesem Sonntag.

An diesem Sonntag begehe man in Italien den Tag für das Leben, so das Kirchenoberhaupt, das gleichzeitig auch Bischof von Rom ist. Das Thema in diesem Jahr lautet „Öffnet dem Leben die Türen“ Die italienischen Bischöfe hatten in ihrer Botschaft zu dem Tag betont, dass nicht jedes menschliche Wesen die Erfahrung machen dürfe, durch diejenigen angenommen zu werden, die es gezeugt hatten. Die Formen von Abtreibung, Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch seien zahlreich. Dem gegenüber müsse jeder Mensch „einen Sinn von Rebellion und Scham verspüren“, betonen die Bischöfe.

Zum Nachhören

„Ich schließe mich der Botschaft der Bischöfe an und hoffe, dass dieser Tag eine Gelegenheit sein wird, die Verpflichtung zu erneuern, das menschliche Leben von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende zu schützen und zu bewahren. Es ist auch notwendig, alle Formen der Verletzung der Würde zu bekämpfen, auch wenn Technologie oder Wirtschaft im Spiel sind, indem man die Türen für neue Formen der solidarischen Geschwisterlichkeit öffnet“, wandte sich der Papst an die Pilger auf dem Petersplatz, bevor er sie abermals daran erinnerte, dass die Kirche an diesem Sonntag den Welttag des geweihten Lebens begehe. Er stimmte gemeinsam mit den Pilgern ein Ave Maria für die Ordensleute an, die ihren Dienst „oftmals im Verborgenen“ versähen. 

Im Anschluss grüßte er die anwesenden Pilgergruppen und entließ sie mit seiner üblichen Bitte um Gebet und seinem herzlichen Gruß einer „gesegneten Mahlzeit“.

(vatican news - cs)

02 Februar 2020, 12:13