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Papst Franziskus besuchte das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz 2016 Papst Franziskus besuchte das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz 2016 

Papst am Holocaust Gedenktag: Nicht gleichgültig werden

Franziskus hat dazu aufgerufen, am Holocaust-Gedenktag diesen Montag innezuhalten und „in der Stille zu verweilen und Gedächtnis zu halten“.

Auf Twitter mahnte das Kirchenoberhaupt, nicht gleichgültig zu werden:

„Wenn wir die Erinnerung verlieren, machen wir die Zukunft zunichte.“

„Wenn wir die Erinnerung verlieren, machen wir die Zukunft zunichte. Der Jahrestag des Holocausts soll uns eine Mahnung sein, innezuhalten, in der Stille zu verweilen und Gedächtnis zu halten. Es hilft uns, um nicht gleichgültig zu werden”, hieß es auf dem deutschsprachigen Twitteraccount @Pontifex_de.

Am Sonntag hatte der Papst bereits bei seinem Angelus-Gebet an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren erinnert. Auschwitz-Birkenau sei das „Symbol der Shoah“, sagte er auf dem Petersplatz. „Jeder möge in seinem Herzen sagen: Nie wieder! Nie wieder!“, wandte sich der Papst an seine Zuhörer. Franziskus hatte das Gelände des früheren KZ Auschwitz 2016 besucht.

Die Vereinten Nationen haben den 27. Januar, den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, im Jahr 2005 offiziell zum Holocaust-Gedenktag erklärt. Auschwitz steht symbolisch für den Völkermord und die Verfolgung von Millionen von Menschen durch die Nazis. In Deutschland gab es einen entsprechenden Gedenktag schon länger - er war 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingerichtet worden. 

(vatican news – sst )

27 Januar 2020, 16:00