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Benedikt XVI. in den Päpstlichen Villen von Castel Gandolfo - hier allerdings ein Archivbild Benedikt XVI. in den Päpstlichen Villen von Castel Gandolfo - hier allerdings ein Archivbild 

Benedikt XVI: Überraschungsbesuch in Castel Gandolfo

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat einen überraschenden Ausflug nach Frascati unternommen. Wie verschiedene Medien berichten, wurde er durch den Ortsbischof Martinelli empfangen und hat beim Heiligtum der Madonna del Tufo ein Gebet gesprochen.

Fast wie in alten Zeiten: Der emeritierte Papst Benedikt hat seinem früheren Sommerdomizil einen Besuch abgestattet. Am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr, als Rom unter der Hitze stöhnte, fuhr der schwarze Mercedes mit verdunkelten Scheiben, in dem Benedikt saß, am päpstlichen Sitz in Castel Gandolfo vor. Dort grüßte der emeritierte Papst das Personal des nunmehr als Museum genutzten Palastes und ließ es sich nicht nehmen, einen ausgedehnten Spaziergang in seinen geliebten Gärten zu unternehmen.

Gegen 18.30 Uhr ging es weiter nach Rocca di Papa, wo Benedikt am Heiligtum der Madonna del Tufo betete und den verantwortlichen Pfarrer begrüßte. Schlusspunkt des Ausflugs war ein Abstecher in den bischöflichen Palast von Frascati, wo Bischof Raffaello Martinelli „Papa Ratzinger“ empfing. In der Kurie nahmen sie ein leichtes Abendessen zu sich.

Begleitet wurde der emeritierte Papst von vatikanischen und italienischen Gendarmen, aber auch sein vertrauter Sekretär und Präfekt des Päpstlichen Hauses Erzbischof Georg Gänswein durfte natürlich nicht fehlen. Mit dabei: ein Rollstuhl, auf den der 92 Jahre alte Benedikt wegen seiner eingeschränkten Mobilität mittlerweile immer öfter zurückgreifen muss. Doch körperliche Gebrechen konnten Benedikt XVI. offensichtlich nicht daran hindern, nochmals einen Ort aufzusuchen, der ihm während seines Pontifikates ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsraum gewesen war.

(diverse - cs)

26 Juli 2019, 10:25