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Franziskus beim Angelus an diesem Sonntag Franziskus beim Angelus an diesem Sonntag  (Vatican Media)

Angelus: „Verkündigt, aber verurteilt nicht“

Die Verkündigung des Wortes Gottes muss ohne Verurteilung erfolgen. Daran hat Papst Franziskus beim Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz erinnert.

Als Ausgangspunkt diente ihm wie gewohnt das Sonntagsevangelium (Lk 10,1-12.17-20). Darin berichtet Lukas, wie Jesus 72 Jünger aussandte und sie vorausschickte „in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte“. Jesus verdeutliche, wie diese Mission aussehen solle, so Franziskus: „Die Mission gründet sich auf das Gebet; sie bringt Friede und Heilung, die Zeichen der Nähe des Reiches Gottes sind; sie ist nicht Proselytismus, sondern Verkündigung und Zeugnis; und sie verlangt auch die Aufrichtigkeit und die evangelische Freiheit, wegzugehen unter Hinweis auf die Verantwortung jener, die die Botschaft des Heils ablehnen - aber ohne Verurteilungen und Flüche.“

Hier zum Hören:

Eine solche Form der Evangelisierung sorge für nachhaltige Freude, so der Papst: „Es handelt sich nicht um eine flüchtige Freude, die vom Erfolg der Mission herrührt, im Gegenteil, diese Freude wurzelt im Versprechen, dass, wie Jesus sagt, ,eure Namen im Himmel verzeichnet sind´.

(vatican news – gs)

07 Juli 2019, 12:13