Cerca

Vatican News
Der Papst mit den Polizisten Der Papst mit den Polizisten  (Vatican Media)

Papst an Polizisten: „Vielen Dank für Ihre Professionalität!“

Papst Franziskus hat die italienischen Polizisten, die auf dem Petersplatz im Einsatz sind, für ihren Dienst gelobt. „Ihre Kompetenz und Weisheit im Umgang mit verschiedenen, auch kritischen Situationen wird allgemein anerkannt“, sagte der Papst bei einer Audienz mit den Einsatzkräften und ihren Vorgesetzten.

Gudrun Sailer - Vatikanstadt

Zugleich ermunterte Franziskus die Polizisten vom Inspektorat für öffentliche Sicherheit, auch bei Müdigkeit oder in unangenehmen Situationen mit „viel Geduld und Verständnis“ vorzugehen. Der Dienst als Sicherheitskraft auf dem Petersplatz erfordere besondere Sensibilität.

Nicht nur Pilger und Touristen passieren täglich den prachtvollen Platz im Vatikan. Seit Franziskus unter den Kolonnaden Duschen für Obdachlose und – im ehemaligen Postamt – kürzlich auch eine Ambulanz eingerichtet hat, ist der Zustrom an bedürftigen Menschen ständig gestiegen.

Hier zum Hören:

Jesus lade zur Nächstenliebe ein, erinnerte Franziskus die Polizisten, vor allem gegenüber „Menschen, die an Krankheiten, Verlassenheit und Marginalisierung leiden“. Ebendiese „Haltung der Nähe zu den Menschen ist auch typisch für Ihre Arbeit, und Sie haben die Möglichkeit, sie jeden Tag zu erleben“, strich der Papst hervor. Er schäme sich ein wenig dafür, wenn er daran denke, „wie viele andere Personen sich als Christen bezeichnen, aber nicht auf der Höhe Ihres Beispiels sind“.

In ihren blauen Uniformen patrouillieren die Polizisten regelmäßig auf dem Petersplatz, auch in Autos. Andere sind in zivil unterwegs, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Franziskus würdigte die Einsatzbereitschaft der Beamten bei Wind und Wetter.  „Wenn ich an Ihre Bereitschaft zur Aufopferung denke, schöpfe ich daraus Bewunderung und Erbauung“, sagte der Papst. Er dankte den Polizisten auch für ihre Begleitung bei seinen Pastoralbesuchen in Pfarreien und auf inneritalienischen Reisen.

(vatican news – gs)

17 Januar 2019, 12:43