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Vatican News

„Super-gastfreundlich!“ Eindrücke von Jugendlichen in Panama

Die Willkommensfeier an der Küstenpromenade am Donnerstagabend war für die Teilnehmer des Weltjugendtags das erste große Treffen mit dem Papst. Ein junger Deutscher, der dabei war, erzählte hinterher per Whatsapp, wie er es fand.

„Wir sind gerade auf dem Rückweg von der Begrüßungsfeier mit dem Papst“, berichtet Luca Rusch aus dem deutschen Kamp-Lintfort im Bistum Münster. „Der Bischof hat uns etwas sehr Gutes mitgegeben; er meinte: Wir sind die Protagonisten des Weltjugendtages. Wir sollen halt auch mal gegen den Strom schwimmen und den Erwachsenen unsere Meinung sagen.“

Mit dem Bischof ist wohl der Erzbischof von Panama-Stadt, José Domingo Ulloa Mendieta, gemeint, der bei der Willkommensfeier mit dem Papst ebenfalls das Wort ergriffen hat.

Wenn die Leute hupen...

„Panama selber haben wir als super-gastfreundlich erlebt; das ist uns direkt am ersten Tag aufgefallen, als wir die Pilgerpakete abgeholt haben. Wir haben gedacht: Die hupen uns an, damit wir schneller über die Straße gehen – aber nein, die haben nur gehupt, um uns zu begrüßen! Alle Panamesen feiern derzeit irgendwie; man fühlt sich hier direkt herzlich willkommen. In der Stadt herrscht einfach mega-gute Laune; alle singen ausgelassen. Richtig gute Stimmung!“

Die Weltjugendtags-Botschafterin für das Bistum Münster ist die Studentin Stefanie Andrea Wischnewski. Sie schickte vor dem Kommen des Papstes eine Whatsapp-Nachricht, wie sie die Eröffnungsmesse des WJT fand.

Eine Bilderbuchkulisse

„Wir stehen gerade an der Cinta Costiera in einer Bilderbuchkulisse, zwischen Wolkenkratzern und dem Meer. Es ist eine sehr friedliche und ausgelassene Stimmung. Die Messe war auch wunderschön – sie war sehr religiös. Der Erzbischof hat eine sehr politische Predigt gehalten. Sie bezog sich vor allem darauf, wie die indigenen Völker in Lateinamerika leben; er hat darauf hingewiesen, dass es massive Ungleichheiten auf der Welt gibt.“

Indigene hatten vor Beginn des Großereignisses von Panama-Stadt an der Karibikküste eine Art Vor-Weltjugendtag gehalten. Doch die wenigsten konnten danach zum eigentlichen Weltjugendtag in die Hauptstadt weiterreisen: zu teuer.

„Der Gottesdienst war sehr intensiv; die Menschen haben friedlich gebetet. Jetzt freuen wir uns darüber, dass es losgeht!“

(bistum münster / vatican news – sk)

25 Januar 2019, 10:59