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Papst Franziskus: „Ordensleute in Klausur nicht vergessen“

Papst Franziskus hat bei am Mittwoch auf dem Petersplatz an den Gebetstag „Pro Orantibus“ erinnert.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Am Ende der Generalaudienz kam er darauf zu sprechen, dass an diesem Mittwoch, dem Fest der Darstellung Mariens im Tempel, der Gebetstag für Gemeinschaften in Klausur begangen wird. Es gebe durchaus viele Menschen, die in solchen Gemeinschaften lebten, so der Papst.

„Das ist ein guter Anlass, dem Herrn für die Gabe so vieler Menschen in Klausurgemeinschaft zu danken. Sie leben in Klöstern und Einsiedeleien, widmen ihr Leben ganz Gott in Gebet, Stille und Abgeschiedenheit. Möge diesen Gemeinschaften nie die Zuneigung, die Nähe, die Unterstützung auch materieller Art durch die ganze Kirche fehlen“, fügte Franziskus an.

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Zuständiger Kardinal warnt vor Isolation von Ordensleuten

In einem Interview mit Vatican News sprach der für Ordensgemeinschaften zuständige Kurienkardinal João Braz de Aviz, ein Brasilianer, von dem Reichtum, den das kontemplative Leben für die Kirche bedeutet.

„Was wir unbedingt verhindern müssen, ist eine Isolation von Ordensleuten in Klausur. Ein Problem kann die zu starke Selbstständigkeit einer Gemeinschaft sein, wenn sie sich von der Kirche abtrennt. Das wird dann oft damit begründet, dass man das eigene Charisma im Gebet stärken wolle. Uns allen ist es aber wichtig, dass wir den Weg im Glauben gemeinsam gehen. Denn alle sind gerufen, voranzuschreiten - und zwar immer mit einem betenden Herzen.“

(vatican news)

21 November 2018, 11:24