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Archivbild: Papst Franziskus mit Kiko Arguello (zweiter von links) Archivbild: Papst Franziskus mit Kiko Arguello (zweiter von links)  (ANSA)

Papst überrascht 800 Seminaristen mit einem Anruf

Er hat es wieder getan: Papst Franziskus hat bei einer Versammlung von 800 Seminaristen des Neokatechumenalen Wegs in Italien angerufen. In seiner kurzen spontanen Grußbotschaft lud er die Anwesenden ein, „immer auf den Herrn zu blicken“.

Der Anruf  kam am vergangenen Samstagabend, wie der Neokatechumenale Weg an diesem Montag mitteilte. Papst Franziskus rief überraschend den Initiator und Verantwortlichen des Leitungsteams des Neokatechumenalen Weges, Kiko Argüello, am Mobiltelefon an. Der befand sich gerade mitten in einer Versammlung von Priesteramtskandidaten in der Küstenstadt Porto San Giorgio. 

Als der Papst anrief, versicherte ihn Argüello zunächst der Zuneigung und Unterstützung des Neokatechumenalen Weges und schilderte ihm die aktuelle Versammlung. Daraufhin grüßte der Papst  spontan alle Anwesenden und richtete Worte der Ermutigung an sie: „Blickt immer auf den Herrn! Weiter so!“

Als nach diesen Worten des Papstes alle schweigend darauf warteten, dass der Papst weitersprechen würde, fügte dieser über am Telefon hinzu: „Haben Sie das verstanden?“, worauf alle eintönig „Ja!“ riefen und ein langer Applaus folgte. Anschließend segnete Papst Franziskus die Anwesenden.

Der Neokatechumenale Weg zählt seit diesem Jahr 122 Seminare „Redemptoris Mater“ in den Diözesen der ganzen Welt, darunter zwei neu errichtete Seminare in Kolumbien und in der Dominikanischen Republik. Der Neokatechumenale Weg ist eine katholische Bewegung und geistliche Gemeinschaft, in der ein Weg innerhalb der Pfarrei zur Wiederentdeckung der Taufe vorgegeben wird. Er hat seine Ursprünge in den Baracken von Madrid, wo er in den 60er-Jahren entstand. In Deutschland gibt es mittlerweile über 91 Gemeinschaften in 33 Pfarreien in 16 deutschen Diözesen.

(pm – mg)

10 September 2018, 13:48