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Vatican News
Medjugorje sei einer der "lebendigsten Orte des Gebets und der Bekehrung in Europa". Dort gebe es eine "gesunde Spiritualität". Die Ordensmänner in dem Ort verhindern ihm zufolge "touristische Elemente" bei den Besuchen. Niemand reise in das herzegowinische Dorf, "um seine Neugier zu befriedigen". Gläubigen seiner Diözese könne er eine Wallfahrt nach Medjugorje empfehlen, so der Erzbischof von Warschau-Praga. Muttergottes 

Franziskus entsendet Visitator nach Medjugorje

Papst Franziskus hat einen Apostolischen Visitator für die Pfarrei Medjugorje ernannt: den polnischen Erzbischof Henryk Hoser. Das hat der vatikanische Pressesaal am Donnerstag bekannt gegeben.

Der emeritierte Bischof von Warszawa-Praga war bereits zuvor als Sondergesandter des Papstes für Medjugorje im Einsatz. Er sollte sich ein Bild über die seelsorgerliche Betreuung der Pilger machen. Diesem Auftrag soll er auch als Visitator nachgehen. Es gehe darum, „eine ständige und dauerhafte Begleitung der Pfarrgemeinde von Medjugore und der Gläubigen sicherzustellen, die sich dorthin auf Pilgerschaft begeben“, heißt es in der Vatikanmitteilung.

In Medjugorje kommt es angeblich zu Marienerscheinungen, über deren Echtheit sich der Heilige Stuhl allerdings noch kein abschließendes Urteil gebildet hat. Ein Untersuchungsbericht über Medjugorje liegt dem Vatikan bereits vor. Hoser sagte im vergangenen Jahr, er glaube daran, dass die Erscheinungen anerkannt werden. Es sei schwer zu glauben, dass sechs Seher seit 36 Jahren lügen, sagte der polnische Erzbischof.

Am 24. Juni 1981 hatten in Medjugorje erstmals drei Hirtenkinder von Erscheinungen der Gottesmutter berichtet. Heute besuchen jedes Jahr rund 2,5 Millionen Pilger Medjugorje.

(Vatican News - gs)

31 Mai 2018, 12:35