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Schönstatt-Priester hofft auf „Wende“ durch Papstbesuch

Nach der Krise kommt eine positive Wende – davon zeigt sich, mit Blick auf die aktuellen Probleme der chilenischen Kirche, Pater Lionel Rybertt aus Santiago überzeugt. Er ist Priester der Schönstatt-Bewegung und arbeitet als Seelsorger beim Wallfahrtsort Maipù in Chile.

„Diese Reaktion auf die Krise braucht ein menschliches Beispiel, sie braucht Freude, Begeisterung“, so P. Rybertt. Diese Haltung habe der Papst bei seinem Chile-Besuch an den Tag legt, zieht der Geistliche Bilanz, der der Schönstatt-Bewegung angehört.

Im Interview mit Vatican News in Santiago de Chile erwähnt Rybertt den nachlassenden Glauben in der chilenischen Gesellschaft und die Folgen des Missbrauchsskandals, der sich auch negativ auf die Priesterberufungen ausgewirkt habe. Stefan von Kempis sprach mit dem Pater, der im Heiligtum von Maipù bei Santiago wirkt, wo der Papst im Rahmen seiner Chile-Reise Jugendliche traf. Weil er eine Zeitlang im westfälischen Münster studierte, spricht Rybertt Deutsch.

(vatican news – pr)

19 Januar 2018, 12:53