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Demonstration gegen Präsident Kabila in Kinshasa Demonstration gegen Präsident Kabila in Kinshasa  (AFP or licensors)

Papst ruft erneut zu Frieden im Kongo auf

Papst Franziskus hat erneut zum Gewaltverzicht und zum Einsatz für Frieden in der Demokratischen Republik Kongo aufgerufen.

Die Nachrichten über die jüngsten Gewalttaten seien „besorgniserregend“, sagte der Papst bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch. „Ich erneuere meinen Appell, dass alle sich anstrengen, jede Form der Gewalt zu vermeiden.“

Medienberichten zufolge waren am Sonntag bei einer Demonstration in Kinshasa mindestens fünf Menschen erschossen worden. Demnach hatten katholische Gruppen zu friedlichen Protesten gegen das Regime von Präsident Joseph Kabila aufgerufen; Armee und Polizei hätten hart reagiert. „Die Kirche möchte nichts anderes, als zu Frieden und zum Gemeinwohl der Gesellschaft beizutragen“, erinnerte Franziskus bei der Generalaudienz mit Blick auf die friedlichen Proteste, die von der Kirche des Kongo organisiert worden waren.

Bereits am Tag der Übergriffe hatte der Papst im Kontext von Peru aus zum Gebet für das krisengeschüttelte Land aufgerufen und die Verantwortlichen dazu gemahnt, nach friedlichen Lösungen zu suchen. Franziskus äußerte sich beim Angelus-Gebet auf dem Vorplatz der Kathedrale in Lima, wenige Stunden vor seiner Rückkehr nach Rom.

(vatican news – pr)

24 Januar 2018, 12:59