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Kardinal Christoph Schönborn, Archivbild Kardinal Christoph Schönborn, Archivbild 

Schönborn zu Start der Synode: Europa muss hörende Kirche werden

Zum Start der Beratungen der Weltbischofssynode hat Kardinal Christoph Schönborn erneut auf die Verschiebung des kirchlichen globalen Kräfteverhältnisses zwischen Nord und Süd hingewiesen und das Bemühen um Inklusion als wesentlich für die Kirche wie Gesellschaft betont.

Bei der Weltsynode in Rom kämen unter den Hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Synode heuer wieder 60 Prozent aus dem Globalen Süden, erinnerte Schönborn. Die Europäer würden zudem laut Prognosen schon in einigen Jahren nur mehr vier Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sagte der Wiener Erzbischof am Mittwoch in Rom gegenüber Kathpress und dem Online-Portal der Erzdiözese Wien. 

Das lange vorherrschende Europa bekomme quasi das Evangelium aus dem Globalen Süden zurück. Vor diesem Hintergrund gehe es wesentlich darum, „dass wir als Kirche in Europa eine hörende Kirche werden – hören auf das, was die Kirchen der südlichen Hemisphäre uns zu sagen haben, wie sie die Dinge sehen, wie dort die Dinge sich entwickeln".

„Braucht genau die Methode, die der Papst Franziskus uns für die Synode aufgetragen hat. Nämlich zuerst hören, bevor wir reden. Zuerst gemeinsam hinhören, bevor wir zu gemeinsamen Entscheidungen kommen“

Der Wandel und zu sehen, wie die Kirche in Europa kleiner wird, sei auch für ihn schmerzlich, fügte der Kardinal hinzu. „Aber das große Thema Inklusion ist mitten in Europa", so Schönborn unter Verweis auf die Lage in Wien.

Der gesamte Prozess sei spannend und brauche sowohl Zeit als auch Geduld, hielt der Kardinal weiter fest. „Und das braucht genau die Methode, die der Papst Franziskus uns für die Synode aufgetragen hat. Nämlich zuerst hören, bevor wir reden. Zuerst gemeinsam hinhören, bevor wir zu gemeinsamen Entscheidungen kommen."

(kap-sst)

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03. Oktober 2024, 09:29
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