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Der italienische Priester Vinzenz Pallotti (1795-1850), nachdem der Pallottiner-Orden benannt ist Der italienische Priester Vinzenz Pallotti (1795-1850), nachdem der Pallottiner-Orden benannt ist 

Neugewählter Pallottiner-Provinzial tritt Amt nicht an

In der Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner, die auch die Ordensniederlassungen Österreich und Deutschland umfasst, muss die jüngste Wahl eines neuen Provinzials wiederholt werden. Der gewählte und am 21. Februar bestätigte Ordensmann, P. Christoph Lentz (49), erklärte, er wolle dieses Amt nicht annehmen.

Er wolle Rektor des Friedberger Pallotti-Hauses und Regens des Pastoraltheologischen Instituts bleiben, hieß es in einer Mitteilung des Ordens vom Dienstag. Der Rücktritt von seiner geplanten neuen Aufgabe erfolge in Abstimmung mit Generalrektor P. Jacob Nampudakam sowie dem amtierenden Provinzial P. Helmut Scharler (65), dessen Amtszeit nun bis 1. August verlängert wurde.

Wahl-Verfahren neu eingeleitet

Ursprünglich wollte der aus dem salzburgerischen Mittersill stammende Scharler am 2. Mai nach neun Jahren im Amt dieses turnusmäßig an seinen Nachfolger übergeben. Laut Informationen des Ordens wird nun das laufende Wahlverfahren, in dem noch die vier Provinzräte und unter diesen der Vizeprovinzial zu bestimmen gewesen wären, unterbrochen und das Verfahren zur Wahl des Provinzials neu eingeleitet.

Der Orden

Die Pallottiner haben nach eigenen Angaben rund 2.500 Mitglieder in weltweit 300 Kommunitäten; benannt sind sie nach dem italienischen Priester Vinzenz Pallotti (1795-1850). In Friedberg befindet sich das Provinzialat der Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner, die rund 250 Mitglieder in den "Stammgebieten" Deutschland und Österreich sowie den "Delegaturen" Spanien, Kroatien, Malawi, Nigeria und Südafrika umfasst.

(kap-sst)

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15. März 2022, 12:49