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Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin bei einer Pressekonferenz der EU-Kommission in Brüssel Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin bei einer Pressekonferenz der EU-Kommission in Brüssel  (ANSA)

Schweiz: Bischof und Bundespräsident besuchen Val Müstair

Der Bischof von Chur, Joseph Bonnemain, und der Schweizer Bundespräsident, Guy Parmelin treffen sich am 30. Juli an illustrer Stätte: Im Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair. Das Kloster ist eine UNESCO-Welterbestätte und geht laut Legende auf Karl den Großen zurück.

Bundespräsident Guy Parmelin wird mit seiner Ehefrau anreisen und im Kloster Bischof Joseph Bonnemain und Priorin Aloisia Steiner treffen, wie das Portal kath.ch (Donnerstag) berichtete. Auf dem Programm stehen ein Mittagessen im Kloster und eine Führung durch das Klostermuseum. Bischof Bonnemain und Bundespräsident Parmelin sollen vor Ort über die Restaurierungsfortschritte und das Zukunftskonzept informiert werden. Dazu gehören der Kauf des Hotels Chalavaina, ein Forschungszentrum für Frühmittelalterarchäologie und Bauforschung, eine Erweiterung des Klostermuseums und die Umnutzung der früheren Stallgebäude.

 „Der Stallneubau wurde dank eidgenössischer und kantonaler Unterstützung im Rahmen eines Regionalentwicklungskonzeptes möglich. Zu diesem sogenannten PRE-Projekt gehörte auch der Neubau der Käserei und eines Schlachthofes in Müstair. Diese Projekte gehören in den Aufgabenbereich des Wirtschaftsministers", teilte das Kloster in einer Mitteilung mit.

Treffen mit Bevölkerung

Bei der Begegnung am nächsten Feitag soll es auch eine Begegnung mit der Bevölkerung auf dem Plaz Grond geben. Nach einer Begrüssung durch Gabriella Binkert Becchetti, der Gemeindepräsidentin von Val Müstair, sprechen Bundespräsident Guy Parmelin (SVP), der Bündner Regierungspräsident Mario Cavigelli (Die Mitte) und SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo.

Karl der Große und das Kloster

Nach seiner Krönung zum König der Langobarden soll Karl der Große auf dem Umbrailpass in einen Schneesturm geraten und heil davongekommen sein. „Als Dank soll er das Kloster St. Johann gestiftet haben, wofür die Stuckstatue in der Kirche Zeugnis ablegt", schreibt das Kloster auf der Website. Erst wohnten darin Mönche. Seit dem 12. Jahrhundert ist es ein Frauenkonvent.

(kath.ch - sst)

23 Juli 2021, 14:40