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Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2018 Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2018   (Vatican Media)

Gänswein: Emeritierter Papst ist informiert über Deutschland

Der emeritierte Papst, Benedikt XVI., feiert bald seinen 94. Geburtstag. Sein hohes Alter trübt sein Interesse an seiner Heimat jedoch nicht: Benedikt verfolge das Geschehen der Kirche in Deutschland aufmerksam, berichtete sein Privatsekretär Georg Gänswein.

Der emeritierte und der amtierende Papst – Benedikt XVI. und Papst Franziskus – stehen laut Gänswein in gutem und regem Kontakt: „Die Treffen zwischen Papst Franziskus und Benedikt XVI., meist im Kloster Mater Ecclesiae (dort lebt Benedikt seit seinem Rücktritt vom Papstamt, Anm. d. Red.), sind immer äußerst vertraulich. Details dessen, worüber sie sprechen, sind nur ihnen selbst bekannt. Natürlich habe ich mir nie erlaubt, einen der beiden nach dem Inhalt ihrer Gespräche zu fragen“, berichtete Gänswein, der auch Präfekt des Päpstlichen Hauses ist, im Interview mit der spanischen Wochenzeitschrift Alfa y Omega.

Emeritierter Papst verfolgt das Geschehen in Deutschland

„Die Treffen zwischen Papst Franziskus und Benedikt XVI. sind immer äußerst vertraulich“

Der emeritierte Papst sei sich der Situation der Kirche in Deutschland, in der es „aktuell Spannungen und Verwirrungen“ gebe, bewusst, so Gänswein weiter, ohne konkrete Beispiele zu nennen. Der emeritierte Papst nehme einen „Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens wahr“ und erkenne dies an. Benedikt XVI. wünsche sich Einheit: „Leider fehlt es im deutschen Episkopat an einer einheitlichen Haltung, die schnellstmöglich geklärt werden muss“, so Gänswein.

(alfa y omega – sst)  

12 April 2021, 11:51