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Georg Ratzinger starb mit 96 Jahren - eine Bronzetafel erinnert an den Besuch seines Bruders, des damals amtierenden Papstes Benedikt XVI., während dessen Deutschlandreise 2006 Georg Ratzinger starb mit 96 Jahren - eine Bronzetafel erinnert an den Besuch seines Bruders, des damals amtierenden Papstes Benedikt XVI., während dessen Deutschlandreise 2006  (ANSA)

Zum Tod Georg Ratzingers: Kondolenzmöglichkeit beim Bistum Regensburg eingerichtet

Das Bistum Regensburg hat auf seiner Webseite die Möglichkeit eingerichtet, zum Tod Georg Ratzingers zu kondolieren. Mehrere Artikel erinnern dort an den Heimgegangenen, der den größten Teil seines Priesterlebens in Regensburg verbracht hat.

Auf der Webseite der Diözese können die Beileidsbekundungen eingegeben werden. Bischof Rudolf Voderholzer erinnerte dort an den Verstorbenen als „priesterlichen Mitbruder und Ratgeber“. „Ihre Musik“, so Voderholzer weiter, „war Gebetsschule, Glaubensunterweisung und Predigt. Unzählige Eucharistiefeiern im Regensburger Dom und in anderen Kirchen verdanken Ihrem Dirigat Schönheit, Herzenswärme und Erhabenheit. Konzertsäle konnten Sie in Gebetshäuser verwandeln.“

Für diesen „ganz besonderen priesterlichen Dienst“ danke er ihm „in tiefer Verbundenheit – auch im Namen der Vielen, deren Herzen und Sinne Sie erfüllten.“

Besondere Verbundenheit mit München

Auch der Münchner Kardinal Reinhard Marx hatte zum Tod von Georg Ratzinger kondoliert. „Als Erzbischof seines Heimatbistums” fühle er sich sowohl dem verstorbenen Georg Ratzinger als auch dessen Bruder, die 1951 im Freisinger Dom gemeinsam zu Priestern geweiht wurden, „sehr verbunden”, so der Kardinal in einer Pressemitteilung an diesem Mittwoch.

Der Verstorbene habe insbesondere die „Kirchenmusik als Ausdruck des Gotteslobs gepflegt und vorangebracht“, würdigte Kardinal Marx. „In dieser Situation fühle ich mich besonders dem Papst emeritus nahe, der seinen Bruder verloren hat“, so der Erzbischof von München und Freising weiter. Mit seinem Besuch in Regensburg habe er ein „Zeichen echter christlicher Nächstenliebe gesetzt“, erinnerte Marx an die nur wenige Tage zurückliegenden Reise des emeritierten Papstes, um seinen Bruder noch einmal zu sehen.

Zwar habe Georg Ratzinger „den größten Teil seines priesterlichen Lebens in Regensburg verbracht”, die Verbindung zu seinem Heimatbistum München ihm jedoch immer wichtig geblieben: „Im Erzbistum München und Freising sind wir mit dem Verstorbenen und auch mit dem emeritierten Papst besonders verbunden“, schließt die Beileidsmitteilung. 

(pm - cs)

01 Juli 2020, 15:59