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Kardinal Raymond Leo Burke (Archivfoto) Kardinal Raymond Leo Burke (Archivfoto) 

Kardinal Burke kritisiert deutschen „synodalen Weg“

Der US-amerikanische Kurienkardinal Raymond Burke hat scharfe Kritik am „synodalen Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland geübt. „Was mich betrifft, muss dieser synodale Weg in Deutschland gestoppt werden, bevor er unter den Gläubigen größeren Schaden anrichtet“, sagte Burke dem US-Internetporal „First Things“ an diesem Samstag.

„Jede nur mögliche Maßnahme ergreifen“ zum Stopp des Projekts

Zwar bestünden die Deutschen darauf, dass das Projekt nicht gestoppt werden könne, „aber wir sprechen über die Rettung von Seelen, was bedeutet, dass wir jede nur mögliche Maßnahme ergreifen müssen“, so Burke weiter.

Der von den deutschen Bischöfen und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken beschrittene Weg führe am Ende zu „einer Gruppe nationaler Kirchen, jede mit eigenen Vorlieben bei Lehre und Disziplin“, so Burke weiter. Damit stehe „genau die Katholizität der katholischen Kirche auf dem Spiel“.

Ähnlich beurteilt Burke die anstehende, von Papst Franziskus einberufene Amazonas-Synode, deren Agenda der US-Amerikaner maßgeblich von Deutschen mitgeprägt sieht. Auch diese Sondersynode drohe die katholische Kirche zu spalten.

 (kap – tg)

28 September 2019, 14:07