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Religiöse Radikalisierung: Oft auch frauenfeindlich. Religiöse Radikalisierung: Oft auch frauenfeindlich.  (AFP or licensors)

D: Prävention gegen religiöse Radikalisierung

Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) will ein bundesweites Präventionsprogramm starten, das Mitarbeiter von Sprach- und Integrationskursen zum Ziel hat.

Da diese Kontakt zu möglicherweise gefährdeten Personen hätten, sollten sie über die Ursachen und Entstehung radikaler politischer, sozialer und religiöser Haltungen informiert werden. Zudem sollten sie Methoden an die Hand bekommen, wie sie mit solchen Äußerungen umgehen könnten. Geplant seien verschiedene Bausteine: Fortbildungen über den Ablauf von Radikalisierungsprozessen etwa in Online- und Gruppenansprachen oder auch eine Unterrichtseinheit, wie man mit Teilnehmern darüber sprechen könne.

Projekt noch im Aufbau


Auch ein jährlicher Fachtag sei geplant. Das Projekt „Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ)" befinde sich noch in der Anfangsphase. Ab Sommer solle das Projekt in ausgewählten Volkshochschulen erprobt und anschließend bundesweit umgesetzt werden, hieß es seitens des DVV. Ziel sei es auch, Netzwerke mit Akteuren aus der Präventionsarbeit und der politischen Bildung aufzubauen.

Mitarbeiter von Volkshochschulen seien in der Vergangenheit immer wieder von Kursteilnehmern mit radikalen, fundamentalistischen, frauen- oder religionsfeindlichen Haltungen konfrontiert worden. Das sei aber kein spezifisches Problem von Volkshochschulen, sondern betreffe alle Bildungseinrichtungen.

(pm – ck)
 

01 Juli 2018, 12:08