Am römischen Flughafen Fiumicino wurden bereits im Sommer Flüchtlinge über einen humanitären Korridor aus Niger eingeflogen Am römischen Flughafen Fiumicino wurden bereits im Sommer Flüchtlinge über einen humanitären Korridor aus Niger eingeflogen 

Caritas Italien: 50 Flüchtlinge aus Niger eingeflogen

Am Samstagnachmittag sind laut Angaben von Caritas Italien 50 Flüchtlinge aus Niger am römischen Flughafen Fiumicino gelandet. Darunter waren auch 16 Kinder. Alle Flüchtlinge kamen per „humanitärem Korridor", den die Caritas und weitere Hilfsorganisationen in Zusammenarbeit mit der italienischen Regierung organisieren, ins Land. Das UNHCR, die italienische Regierung und die italienische Bischofskonferenz arbeiten zusammen, um Flüchtlinge legal und sicher aufzunehmen und zu integrieren.

„Das Programm der humanitären Korridore hat einmal mehr gezeigt, dass es eine sichere und legale Alternative gibt, um Italien zu erreichen, den Menschenhändlern zu entkommen und sein Leben nicht auf dem Meer zu riskieren", betonte der neue Chef von Caritas Italien, Bischof Francesco Soddu.

Von Rom aus werden die Neuankömmlinge auf verschiedene Caritas-Einrichtungen in Italien verteilt. Hunderte von Flüchtlingen, von denen viele dramatische Erfahrungen in libyschen Gefängnissen gemacht haben, kamen so laut Caritas Italien bereits mehrfach ins Land. Die meisten stammten aus dem Sudan, Zentralafrika, Somalia, Südsudan, Eritrea, Kamerun und Jemen. Von dort flohen diese Menschen vor Verfolgung und Gewalt. 

„Das Programm der humanitären Korridore hat einmal mehr gezeigt, dass es eine sichere und legale Alternative gibt, um Italien zu erreichen, den Menschenhändlern zu entkommen und sein Leben nicht auf dem Meer zu riskieren“

(pm - sst) 

 

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27. November 2021, 16:17