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Papst und slowakischer Premierminister sprachen über Ukraine

Bei einer Papstaudienz für den slowakischen Premierminister Peter Pellegrini an diesem Montag ging es unter anderem um die Lage im Westbalkan und in der Ukraine. Das teilte der vatikanische Pressesaal im Anschluss an die Begegnung mit.

Regierungschef Pellegrini sprach wie üblich nach der Papstaudienz auch mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem vatikanischen „Außenminister“ Paul Richard Gallagher. Bei den Gesprächen wurden die „guten bilateralen Beziehungen“ gewürdigt, hieß es in der Mitteilung des Vatikans. Es wurde jedoch die Hoffnung geäußert, vor allem im Bildungsbereich noch weiter zusammenzuarbeiten. Ebenfalls zur Sprache kamen die jüngsten Gesetzesänderungen in der Slowakei, die den Schutz von Minderheiten sowie die Förderung der Religionsfreiheit und die Aufnahme von Migranten betreffen.

Auch die erst kürzlich in Bratislava (Preßburg) erfolgte Tagung des Ministerrats der OSZE-Länder war eines der Gesprächsthemen bei der Audienz im Vatikan. Dabei ging es vor allem um die Lage in der Ukraine und im Westbalkan. An diesem Montag findet in Paris eine neue Runde im sogenannten „Normandie-Format“ statt, bei der die Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich über die Lage im Donbass sprechen.

(vatican news – mg)

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09. Dezember 2019, 13:54