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D: Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs

Die katholische Kirche lädt erneut weltweit zum Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs ein. Dieser Gebetstag wurde im Jahr 2016 durch Papst Franziskus angeregt.

Für Deutschland haben die Bischöfe festgelegt, dass dieser von den Kirchengemeinden rund um den 18. November durchgeführt werden soll. Das ist der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“.

Anlässlich des Gebetstages ermutigt Bischof Helmut Dieser von Aachen alle Pfarrgemeinden, Verbände und Gläubige, sich an dem Anliegen zu beteiligen. Dieser ist innerhalb der deutschen Bischofskonferenz für das Missbrauchs-Dossier zuständig.

„Wir müssen hinsehen“

Die Kirche sei auch künftig mit all ihren Kräften und Möglichkeiten gefordert, gegen sexuellen Missbrauch anzugehen: „Wir müssen hinsehen, Betroffenen zuhören, sie unterstützen und Schutz vor Missbrauch bieten. Daran wollen wir uns als Kirche messen lassen.“

Die Bischöfe schlagen vor, den Gebetstag dieses Jahr zusammen mit dem 33. Sonntag im Jahreskreis (19. November 2023) oder dem Christkönigsfest (26. November 2023) zu verbinden. Materialien im Internet bieten Anregungen und Hilfestellungen für die Gestaltung eines Gottesdienstes aus diesem Anlass. Außerdem finden sich dort weitere Hinweise für einen sensiblen Umgang mit dem Gebetstag.

(dbk – sk)
 

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13. November 2023, 12:21