Bischof Paul Hinder Bischof Paul Hinder 

Abu Dhabi: Papst Franziskus gratuliert Bischof Paul Hinder

Der am Freitag 80 Jahre alt gewordene Schweizer Ordensgeistliche Paul Hinder ist seit 2005 Apostolischer Vikar im Apostolischen Vikariat Südliches Arabien mit Sitz in Abu Dhabi. Seit April 2020 betreut er zudem als Administrator das Apostolische Vikariat Nördliches Arabien.

Franziskus hat dem Apostolischen Vikar für das Südliche Arabien zum „glücklichen Anlass des 80. Geburtstages“ seine „herzliche Glückwünsche“ gesandt. Der Papst sicherte dem Schweizer Arabien-Bischof „seine Nähe im Gebet“. „In Dankbarkeit für Ihren hingebungsvollen Einsatz bei der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi und für Ihren langjährigen bischöflichen Dienst für die Gläubigen der Arabischen Halbinsel erteile ich Ihnen herzlich meinen Apostolischen Segen als Unterpfand der Freude und des Friedens im Herrn“, so der Papst in dem Glückwunschschreiben. Kryspin Dubiel, Geschäftsträger der Apostolischen Nuntiatur in den Vereinigten Arabischen Emiraten, trug das Glückwunschschreiben von Papst Franziskus vor.

Arabien-Bischof Hinder hofft auf anhaltende Waffenruhe im Jemen

Der für die Arabische Halbinsel zuständige katholische Bischof Paul Hinder hofft derweil auf ein Anhalten der Waffenruhe im Jemen. „Die Tatsache, dass unterdessen alle Kriegsparteien einzusehen scheinen, dass keine Seite den Krieg auf dem Schlachtfeld gewinnen kann, berechtigt zur Hoffnung, dass die Waffenruhe den Ramadan überdauert“, sagte der Bischof dem Schweizer Portal „kath.ch“ in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Er schließe nicht aus, dass einzelne Fraktionen mit selbständigen Aktionen den Krieg erneut anzufachen versuchten, so Hinder. „Im Moment bin ich jedoch zuversichtlich, dass es zu substanziellen Verhandlungen zugunsten einer dauernden Waffenruhe kommt.“

Nach rund sieben Jahren Kampfhandlungen in dem Land auf der Arabischen Halbinsel war am 2. April eine Waffenruhe in Kraft getreten. Die Gewalt ging UNO-Angaben deutlich zurück. Am Mittwoch berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Militärkreise allerdings von neuerlichen schweren Gefechten zwischen den Houthi-Rebellen und Truppen der Regierung in der umkämpften Provinz Marib.

(kath.ch – mg)

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23. April 2022, 13:18