Nigeria: Frauen sind nach Ansicht des Erzbischof von Abuja noch zu oft von gesellschaftlicher Mitbestimmung ausgeschlossen Nigeria: Frauen sind nach Ansicht des Erzbischof von Abuja noch zu oft von gesellschaftlicher Mitbestimmung ausgeschlossen 

Nigeria: Erzbischof will Frauen gefördert sehen

Frauen in Nigeria brauchen eine gute Ausbildung und politische Förderung, damit sie sich aktiv an der Entwicklung des Landes beteiligen können. Das forderte nun der Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama.

Männer sollten den Frauen „einen guten Prozentsatz an politischen Ämtern zugestehen“, sagte der Hauptstadt-Erzbischof in einer Predigt zum zweiten Advent in einer Pfarrei in Abuja, wie aciafrica berichtet. Bisher schließe die Dominanz der „männlichen Kultur" in Nigeria Frauen von politischen und anderen Führungspositionen aus.

Der nigerianische Erzbischof zeigte sich zuversichtlich, dass Frauen einen Wandel in der Regierungsführung des Landes herbeiführen können, wenn sie eine Chance zur Führung erhalten. Die Regierung sollte auch in Erwägung ziehen, religiöse Organisationen miteinzubeziehen, um Pläne und Strategien zur Einbeziehung von Frauen in Angelegenheiten des sozialen Wachstums und der Entwicklung zu erarbeiten, riet Kaigama. Die Kommission für Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung sowie die Bildungskommission der katholischen Bischofskonferenz Nigerias stehe gerne zur Verfügung. Bei der Messe war auch die nigerianische Frauenministerin Pauline Tallen anwesend.

(aciafrica – gs)

 

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07. Dezember 2021, 10:44