Papst ruft zu Solidarität mit Migranten auf: „Gemeinsam träumen“

Am 26. September wird in der katholischen Kirche der Welttag der Migranten und Flüchtlinge gefeiert. In einem neuen Video lädt Papst Franziskus alle ein, keine Angst vor anderen zu haben und gemeinsam als eine Menschheitsfamilie zu träumen. Zwei Migranten aus Venezuela erzählen in dem Video der vatikanischen Abteilung für Migranten und Flüchtlinge, wie die Integration es ihnen ermöglicht hat, sich selbst zu verwirklichen und von einer besseren Zukunft zu träumen.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Ein immer größeres „Wir“ ist das Thema, das der Papst für den 107. Welttag der Migranten und Flüchtlinge gewählt hat. Ein Aufruf zum Aufbau eines universellen „Wir“, das in erster Linie innerhalb der Kirche Wirklichkeit werden muss, die aufgerufen ist, Gemeinschaft in der Vielfalt zu schaffen. Daran erinnerte an diesem Donnerstag die Vatikanische Abteilung für Migranten und Flüchtlinge mit einem Video. 

In dem neuen Video fordert Papst Franziskus die Menschen auf, keine Angst vor Träumen zu haben und gemeinsam als eine Menschheit zu träumen. Zwei venezolanische Migranten erzählen, wie die Integration ihnen ermöglicht hat, sich selbst zu verwirklichen und von einer besseren Zukunft zu träumen.

Mitmachen!

Das Video, die theologisch-pastoralen Überlegungen und weiteres Material zum katholischen Welttag der Migranten und Flüchtlinge hat der Vatikan auf der Internetseite migrants-refugees.va gesammelt. Die Materialien können heruntergeladen, veröffentlicht, verwendet und weitergegeben werden.

Bis zum 26. September kann auch jeder der vatikanischen Fachgruppe Migranten und Flüchtlinge über schriftliche oder multimediale Zeugnisse, Videos und Fotos von lokalen Kirchen und katholischen Akteuren berichten. Ziel ist, das gemeinsame Engagement in der Pastoralarbeit mit den am meisten gefährdeten Menschen „auf dem Weg zu einem immer größeren Wir“ aufzuzeigen. Das Material kann an media@migrants-refugees.va gesendet werden.

Als Reaktion auf seine Erfahrungen auf Lampedusa und Lesbos hatte Papst Franziskus persönlich die Sektion für Migranten und Flüchtlinge ins Leben gerufen. Sie ist ein kleines Büro im Vatikan, das der Kirche und anderen hilft, diejenigen zu begleiten, die zur Flucht gezwungen sind, und dafür zu sorgen, dass sie nicht ausgeschlossen oder zurückgelassen werden.

(vatican news)

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23. September 2021, 17:30