Papst Franziskus mit seinem Kardinalsrat (Archivfoto von 2018) Papst Franziskus mit seinem Kardinalsrat (Archivfoto von 2018) 

Papst und Kardinalsrat beraten online über Corona-Krise

Papst Franziskus und sein engster Beraterkreis haben am Donnerstagnachmittag virtuell getagt. Laut Angaben des vatikanischen Presseamtes ging es bei der Videokonferenz um die Auswirkungen der Corona-Krise und die neue Apostolische Konstitution, die sich mit der Organisation der Römischen Kurie befassen wird.

Bei dem virtuellen Treffen tauschten sich die Mitglieder des Kardinalsrates über die „wirtschaftlichen und sozialen Folgen der anhaltenden Covid-19-Pandemie“ aus und besprachen, wie das „Engagement der Kirche für die Gesundheit, die wirtschaftliche Erholung und die Unterstützung der Bedürftigsten“ aussehen kann.

Papst Franziskus nahm von seiner Residenz im vatikanischen Gästehaus Casa Santa Marta aus an der virtuellen Tagung teil. Die Kardinäle Oscar Rodriguez Maradiaga (Tegucigalpa), Reinhard Marx (München), Sean Patrick O'Malley (Boston), Oswald Gracias (Bombay) und Fridolin Ambongo Besungu (Kinshasa) waren aus ihren jeweiligen Ländern zugeschaltet. Aus dem Vatikan waren die Kardinäle Pietro Parolin und Giuseppe Bertello sowie der Sekretär des Kardinalsrates, Kurienbischof Marco Mellino, mit dabei.

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Bei der Videokonferenz wurde erneut über die geplante Kurienreform beraten. Diesmal seien mögliche rechtliche Auswirkungen der in Arbeit befindlichen Apostolischen Konstitution erörtert worden. Sie trägt den Arbeitstitel „Praedicate evangelium“ (Verkündet das Evangelium) und soll die Kurienordnung „Pastor bonus“ Johannes Pauls II. von 1988 ersetzen. Das nächste Treffen des Kardinalsrats ist für Juni geplant.

(vaticannews/kna-skr)

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06. Mai 2021, 20:43