Tag 1 des Papstbesuchs in Japan: Unser 60-Sekunden-Video

Papst Franziskus war in Nagasaki und Hiroshima. Dort, vor den Mahnmalen für Frieden und gegen den Krieg, hat er eine Welt ohne Atomwaffen gefordert.

Unser Video fasst diesen Tag in Japan zusammen, an dem der Papst den bloßen Besitz von Atomwaffen als „unmoralisch" bezeichnete. Er sprach von einem Vergehen gegen den Menschen und seine Würde wie auch gegen „jede Zukunftsmöglichkeit" auf dem Planeten.

Vor der Rede des Papstes in Hiroshima schilderten zwei Überlebende ihre Erfahrungen. Der 91-jährige Koji Hosokawa sagte: „Krieg macht Menschen wahnsinnig, und der ultimative Wahnsinn ist die Atombombe." Ihre letzte Mission als Überlebende sei es, der nächsten Generation die Schrecken von damals als Warnung lebendig zu halten.

Zuvor hatte Papst Franziskus in Nagasaki zu einem erneuerten Einsatz gegen Wettrüsten und Atomwaffen aufgerufen. Die hohen Rüstungsausgaben angesichts von Armut und Klimaproblemen in der Welt nannte Franziskus „himmelschreiend".

In seiner Predigt im Baseballstadion der Stadt vor mehreren zehntausend Teilnehmern sprach der Papst anschließend die „schwer zu heilende Wunde, ein Zeichen für das unerklärliche Leid so vieler Unschuldiger" der japanischen Stadt an. Erneut verwandte er auch das Bild eines „stückweisen dritten Weltkriegs", unter dem heute ungezählte Menschen zu leiden hätten. 

 

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24. November 2019, 17:03