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D: Milenas Gebetswünsche an Papst Franziskus

Seit einer Kleinhirnblutung vor fünf Jahren hat sich das Leben des 17-jährigen Teenagers total verändert: Gehen, Sprechen, Lernen – alles geht nicht mehr so wie früher. Daher hat sie einen bewegenden Brief an Franziskus geschrieben, den sie im Rahmen der Kinderromwallfahrt übergeben möchte.

Wieder zur Schule gehen, sprechen und singen können und natürlich: Heiraten und Kinder bekommen, das soll der Papst für sie bei Gott erbitten. Sie ist unendlich froh, dabei zu sein und dass sie überhaupt mit ihrer Mutter aus Passau noch nach Rom reisen konnte, hat sie Nikolaus zu verdanken.

Anstrengend - aber Riesenspaß 


Der 16-jährige aus Holzkirchen kam spät noch als dringend benötigter weiterer Helfer dazu und ist das erste Mal bei einer Kinderromwallfahrt dabei. Und bisher gefällt es ihm sehr gut. Es seien alles positive Erlebnisse: „und ich habe alle sehr in mein Herz geschlossen. Mit den Leuten macht es einen Riesenspaß, eine Riesenfreude.“ Nikolaus hält dabei Käthe, die sich immer wieder bemerkbar macht. Der Teenager hat alle Kinder, die ganze Gruppe ins Herz geschlossen, berichtet er. Es sei zwar sehr anstrengend mit kurzen und arbeitsintensiven Nächten verrät er uns, aber auch: „ein einziges Abenteuer, ein wahnsinnig schönes Erlebnis“. Angenehm sei natürlich auch gewesen, dass man sitzen konnte. Die Gruppe hat tolle Plätze erwischt, das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Oben rechts sitzen sie auf dem Petersplatz und haben so Papst Franziskus fest im Blick.

„Ich hab' es richtig toll gefunden“

Die 15-jährige Johanna hat extra auf die Ministranten-Wallfahrt im Sommer verzichtet, um jetzt mit ihrem behinderten Bruder und den Eltern als Familie nach Rom reisen zu können. Und es hat sich gelohnt. Ein bisschen Stolz erzählt sie uns: „Ich hab es schon richtig toll gefunden – mich hat es dann auch gefreut, dass meine Italienischkenntnisse ausgereicht haben, um die Rede von Papst Franziskus zu verstehen.“

Hier zum Nachhören

Und die Botschaft von Franziskus zur Heiligung des Sonntags hat ihr gefallen: „Dass man glücklicher wird, wenn man auch mal einen Tag Pause einlegt und betet und zur Ruhe kommt.“
Auch wenn Milena ihre Wunschliste dem Papst nicht persönlich übergeben konnte ist sie überglücklich, dass sie dabei war und strahlt. Die Leiterin der Wallfahrt ist froh, dass alles so gut geklappt hat und auch, dass man doch so nah an Franziskus sein konnte. Die selbstgemalten Bilder und Briefe geben die Malteser jetzt eben an der Porta Sant‘ Anna ab.

(vatican news - ck)

 

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05. September 2018, 13:45