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Die Ordensfrauen aus Argentinien beteten gleich nach ihrer Ankunft in den Vatikanischen Gärten an der dortigen Lourdesgrotte Die Ordensfrauen aus Argentinien beteten gleich nach ihrer Ankunft in den Vatikanischen Gärten an der dortigen Lourdesgrotte 

Vatikan: Ordensfrauen ziehen in Benedikts Alterssitz

Sechs Benediktinerinnen aus Argentinien wohnen von jetzt an im Gebäude „Mater Ecclesiae“ in den Vatikanischen Gärten. Der Bau diente zuvor als Alterssitz des emeritierten Papstes Benedikt XVI., der an Silvester vor einem Jahr gestorben ist.

Die Ordensfrauen aus einer Abtei in Victoria in der Provinz Buenos Aires trafen am Mittwoch im Vatikan ein, um ihr neues Zuhause zu beziehen. Damit dient „Mater Ecclesiae“ nach etwa zehnjähriger Unterbrechung wieder als Kloster. Papst Franziskus hatte die Benediktinerinnen aus seiner Heimat in einem handschriftlichen Brief vom Oktober 2023 eingeladen, eine Gemeinschaft in dem Gebäude zu bilden.

Seit 1994 ein Haus des ständigen Gebets

Zum ersten Mal waren 1994 kontemplative Ordensfrauen nach „Mater Ecclesiae“ gezogen; dem hl. Papst Johannes Paul II. ging es um eine ständige Gebetspräsenz in der Nähe des Papstes. Alle fünf Jahre wechselten sich die Ordensgemeinschaften ab.

Nach seinem Rücktritt vom Papstamt 2013 machte Benedikt XVI. das Gebäude zu seinem Alterssitz; dort lebte er bis zu seinem Tod vor einem Jahr zusammen mit seinem Sondersekretär Georg Gänswein sowie vier geweihten Frauen („Memores Domini“). An diesem Mittwoch hat Papst Franziskus Gänswein sowie die vier „Memores“ zu einer Audienz empfangen.

(vatican news – sk)

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04. Januar 2024, 12:21