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So sieht das Logo aus So sieht das Logo aus 

Eucharistischer Weltkongress in Quito: Logo und Hymne vorgestellt

Die offizielle Hymne der Veranstaltung zum Thema „Geschwisterlichkeit zur Heilung der Welt“ wurde am Sitz der Bischofskonferenz Ecuadors vorgestellt. Im Logo sind die Symbole des Kreuzes, des Herzens, der Hostie und der ecuadorianischen Hauptstadt enthalten.

Mario Galgano - Vatikanstadt

„Geschwisterlichkeit, um die Welt zu heilen“ ist das Thema des 53. Internationalen Eucharistischen Kongresses (IEC2024), der vom 8. bis 15. September 2024 in Quito stattfinden und mit der Feier der Statio orbis seinen Höhepunkt erreichen wird. Ein Thema, das von dem evangelischen Wort „Ihr seid alle Brüder“ (Mt 23,8) inspiriert ist und an die gegenwärtige synodale Erfahrung der Kirche erinnert, die aufgerufen ist, ein brüderlicher Ort der Aufnahme, der gemeinsamen Zugehörigkeit und der tiefen Gastfreundschaft zu werden. 

Am 10. Mai wurden das Logo und die offizielle Hymne des Kongresses am Sitz der ecuadorianischen Bischofskonferenz vorgestellt. Aktuelle Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf den Webseiten des Vorbereitungskomitees und des Päpstlichen Komitees für Internationale Eucharistische Kongresse.

Das Logo

Die Symbole im Logo sind das Kreuz, das Herz, die Hostie und die Stadt Quito. Das Kreuz Christi - so erklärt das Päpstliche Komitee für Internationale Eucharistische Kongresse in einer Mitteilung - geht in das Fleisch der Welt ein, um die Wunden zu heilen, die durch die Sünde aufgerissen wurden: Ungehorsam gegenüber Gott, Missbrauch des Nächsten und Ausbeutung der Schöpfung. Es ist die neue Achse der Geschichte. Gerade dort, wo die Menschheit die größte Gewalt auf das Lamm Gottes abgeladen hat, hat Gott seine Liebe im Übermaß ausgegossen, in den Zeichen des Wassers und des Blutes, das aus der offenen Seite Christi am Kreuz strömt. Der Gekreuzigte ist der Auferstandene. Mit offenen Armen umarmt er alle als Brüder, die mit dem Vater versöhnt sind.

Das offene Herz Christi am Kreuz ist die Quelle der Liebe, die alles neu macht. Seine Wunde verströmt nicht mehr den Tod, sondern ist die Quelle des Lebens und der Versöhnung. Deshalb sind die offenen Wunden des Auferstandenen die neuen Wunden der Liebe, die hier und jetzt alle noch offenen Wunden des Hasses, der Feindschaft, der Gewalt und des Todes heilen.

Das Symbol der Eucharistie

Die Hostie verweist auf die Eucharistie, die der Höhepunkt und die Quelle des gesamten christlichen Lebens ist. Das Licht der Eucharistie gibt der menschlichen Geschichte eine neue Richtung, denn Gott sammelt sein Volk von Osten bis Westen um das Wort des Lebens und das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Die Eucharistie ist ein Band der Geschwisterlichkeit: Wo die Sünde uns als Geschwister verleugnet, versammelt uns die Eucharistiefeier als Kinder desselben Vaters an einem Tisch.

Die Stadt Quito

Und schließlich Quito, eine Stadt in der Mitte der Welt, am Nullpunkt des Breitengrades gelegen, die ihr Zelt zu einer riesigen eucharistischen Stadt ausweitet, in der wir alle eingeladen sind, an diesem großen Traum einer Geschwisterlichkeit teilzuhaben, die durch die vollkommene Liebe Christi erlöst und geheilt wird, eine Liebe, die immer vorausgeht, eine Liebe, die uns in dieser Stunde der Geschichte hilft, uns bewusst zu machen: „Ihr seid alle Brüder“.

(vatican news)

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22. Mai 2023, 13:50