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Ostermesse 2021 mit Papst Franziskus Ostermesse 2021 mit Papst Franziskus 

Vatikan bittet zu Kar- und Ostertagen um Gebet für die Ukraine

Angesichts des weltweiten Rückgangs der Coronavirus-Infektionen gibt die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung in diesem Jahr keine besonderen liturgischen Empfehlungen. Sie ruft jedoch dazu auf, die in jedem Land geltenden Pandemievorschriften zu beachten und für die Ukraine zu beten.

Die Pandemie sei insgesamt auf dem Rückzug, allerdings stelle sich dieser von Land zu Land unterschiedlich dar, so die Mitteilung, die von Arthur Roche, dem Präfekten der Kongregation, sowie von deren Sekretär Vittorio Francesco Viola unterzeichnet ist. Doch angesichts der verbesserten Lage wolle man auf konkrete Handlungsanweisungen für die liturgischen Feiern der Kar- und Ostertage 2022 verzichten:

„Die Erfahrung, die die Bischofskonferenzen in den letzten Jahren gesammelt haben, erlaubt es uns sicherlich, die verschiedenen Situationen auf die angemessenste Weise zu behandeln, wobei wir darauf achten, dass die in den liturgischen Büchern enthaltenen rituellen Normen immer eingehalten werden“, heißt es deshalb. Und weiter: „Wir können daher nur jeden auffordern, vorsichtig zu sein und Gesten und Verhaltensweisen zu vermeiden, die Risiken mit sich bringen könnten. Jede Bewertung und Entscheidung muss immer im Einvernehmen mit der Bischofskonferenz erfolgen, die die Normen der zuständigen zivilen Behörden in den verschiedenen Ländern berücksichtigen wird“.

Gemeinsam mit dem Papst für die Ukraine beten

Auch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erinnert in ihrer Botschaft an die eindringliche Aufforderung von Papst Franziskus, zu beten und Gott um die Gnade des Friedens für die Ukraine zu bitten, damit dieser „abscheuliche Krieg“ aufhöre.

„Neben der Ukraine wollen wir auch an all die anderen Konflikte in vielen Ländern der Welt erinnern, die leider immer zahlreicher werden: eine Situation, die Papst Franziskus als einen dritten Weltkrieg in Stücken bezeichnet hat.“

Die Kongregation schließt sich diesen Gebeten für den Frieden an. Bereits jetzt, so wird betont, bete man „für alle unsere Brüder und Schwestern, die die Grausamkeit des Krieges erleben, insbesondere in der Ukraine“. Sie erinnert mit Blick auf das Missale Romanum daran, dass es in besonders dringlichen Umständen dem Diözesanbischof erlaubt ist, eine spezielle Intention einzufügen.

„Möge die Feier des Osterfestes allen die Hoffnung bringen, die nur aus der Auferstehung des Herrn erwächst“, heißt es abschließend in der Mitteilung vom 25. März 2022, dem Hochfest der Verkündigung des Herrn.

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hatte bereits in den letzten von der Pandemie geprägten Jahren derartige Leitlinien angeboten, um den Bischöfen bei ihrer Aufgabe zu helfen, „konkrete Situationen zu bewerten und für das geistliche Wohl der Seelsorger zu sorgen“ sowie den Gläubigen dabei, die „Heilige Woche, das Zentrum des gesamten liturgischen Jahres“, zu leben.

(vatican news - cs)

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25. März 2022, 15:59