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Südsudan: Kirchenführer wollen Versöhnung vor Papstbesuch fördern

Kirchenführer im Südsudan wollen vor dem Besuch von Papst Franziskus ökumenische Gebetsversammlungen organisieren, um die Versöhnung im Land zu fördern. Franziskus kommt von 5. bis 7 Juli gemeinsam mit dem Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und dem Vorsitzenden der Church of Scotland, Jim Wallace, in den Südsudan.

In einem Interview mit Radio Bakhita vom 28. Mai sagte Erzbischof Stephen Ameyu Martin von Juba: „Ich weiß, dass wir in der Kirche früher Probleme hatten, aber jetzt arbeiten die Menschen zusammen“, zeigte sich der Erzbischof zuversichtlich. So sei vor dem Papstbesuch eine ökumenische Gebetsstunde im John Garang Mausoleum geplant, wo dann am 6. Juli der ökumenische Gebetsgottesdienst von Papst Franziskus, Erzbischof Welby und Pfarrer Wallace stattfinden soll. Am Tag danach will Franziskus dort auch eine Heilige Messe leiten.

„Vor der Ankunft von Papst Franziskus wird dieses Gebet alle Kirchen und Gläubigen einschließen“

„Vor der Ankunft von Papst Franziskus wird dieses Gebet alle Kirchen und Gläubigen für eine Versöhnung einschließen, auch etwa die Muslime“, erklärte Martin. Der Besuch des Heiligen Vaters sei in erster Linie geistlich, beschränke sich aber nicht auf katholische Gläubige. „Das Kommen von Papst Franziskus ist für alle, nicht nur für Katholiken", sagte der 58-jährige katholische Erzbischof.

Die Pastoralreise vom 2. bis 7. Juli in die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan wird der dritte Besuch von Papst Franziskus in Afrika südlich der Sahara sein. Die Reise wird der erste päpstliche Besuch im Südsudan und die dritte päpstliche Reise in die Demokratische Republik Kongo sein, wo die größte katholische Bevölkerung Afrikas lebt.

(aciafrica – gs)

 

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01. Juni 2022, 11:00