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Kardinal Urosa Savino Kardinal Urosa Savino 

Venezuela: Kardinal Urosa auf Intensivstation

Der am Coronavirus erkrankte Kardinal Jorge Urosa Savino wird auf einer Intensivstation in Caracas künstlich beatmet. Sein Gesundheitszustand ist „äußerst fragil“.

Das teilte der Sekretär der venezolanischen Bischofskonferenz an diesem Montag mit. Urosa, der 79 Jahre alt ist, habe auf seinen Wunsch hin bereits die Sterbesakramente erhalten.

In einem Brief, den die Bischofskonferenz jetzt veröffentlichte, verabschiedet sich der Kardinal von den Gläubigen. Seiner Heimat Venezuela wünscht er, aus ihrer „so negativen Lage“ wieder herauszufinden.

Auf ein Wunder hoffen

Die Bischofskonferenz erklärt, Urosas Brief stamme von Ende August. Der Kardinal habe darum gebeten, ihn zu veröffentlichen, wenn sein Gesundheitszustand kritisch werde. Dennoch hoffe man jetzt noch auf ein Wunder.

Urosa war von 2005 bis 2018 Erzbischof von Caracas. In diesem Zeitraum kritisierte er immer wieder das damalige Regime von Hugo Chávez, auch als emeritierter Erzbischof meldete er sich immer wieder mit Sorge über die kritische Lage seiner Heimat zu Wort.

(efecto cocuyo – sk)

14 September 2021, 10:05