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Papst Franziskus besuchte Bangui Ende 2015 Papst Franziskus besuchte Bangui Ende 2015 

Zentralafrika: „Klima der Unsicherheit“

Mit tiefer Sorge kommentieren die Bischöfe die Lage in der Zentralafrikanischen Republik. Bei den Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und Rebellengruppen komme es, vor allem in den Grenzgebieten, zu Vergewaltigungen, Folter und großer Grausamkeit.

„Mit Abscheu stellen wir auch den Einsatz von Minen fest, die eigentlich verboten sind; das führt zu Angst und Todesopfern bei unseren Landsleuten.“ Das steht in einer Erklärung der Vollversammlung der Bischöfe vom letzten Wochenende.

Die landesweite Unsicherheit mache Menschen und Waren das Reisen schwer. Wörtlich schreiben die Bischöfe: „Hirten werden als Geiseln genommen, Bauern beklagen die Zerstörung ihrer Höfe, die Preise für lebenswichtige Güter schnellen nach oben.“

Bittere Worte zur Menschenrechtslage

Mit besonders bitteren Worten bedenken die Bischöfe die Menschenrechtslage. Auch das reguläre Militär habe sich in dieser Hinsicht einiges vorzuwerfen. Wenn die vielen streitenden Parteien im Land nicht endlich zu einem Abkommen kämen, lasse sich „nichts Solides aufbauen“.

Die Regierung in Bangui kommt den Bischöfe wie eine Marionette einiger ausländischer Mächte vor. „Qualitative Änderungen“ in der Gesellschaft seien so kaum möglich.

(vatican news – sk)
 

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30. Juni 2021, 13:08