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Große Teile der Bevölkerung leiden unter Armut und der politischen Krise Große Teile der Bevölkerung leiden unter Armut und der politischen Krise  

Venezuela: Zahl der Priester nimmt wieder zu

Gute Nachrichten in Punkto Berufungspastoral: Die Zahl der Priester hat zugenommen, wenn es auch noch mehr Berufungen braucht, um flächendeckend kirchliche Dienste zu garantieren. Am Sonntag begeht die katholische Kirche den Weltgebetstag um geistliche Berufungen.

In Venezuela, das von einer tiefen sozialen und wirtschaftlichen Krise gezeichnet ist, stimmt die Nachricht die Bischofskonferenz vorsichtig optimistisch: Insgesamt 804 Seminaristen könne man derzeit im ganzen Land verzeichnen, einschließlich der jungen Menschen, die sich in der propädeutischen Phase und im Philosophie- und Theologiestudium befinden. 186 Studenten befänden sich in den 21 bestehenden Seminaren des Landes in der Vorbereitung: 328 in Philosophie und 290 in Theologie.

Indigene Seminaristen

Auch in entlegenen Gegenden, die besonders dringend kirchliche Dienste benötigten, seien einzelne einheimische Berufungen zu beobachten, geht aus der Erklärung der Bischofskonferenz weiter hervor. So gebe es im Apostolischen Vikariat Caroni derzeit wieder fünf Seminaristen aus der indigenen Gruppe der Pemon. In den 1930er Jahren gab es dort ein einheimisches Priesterseminar, das danach mangels Berufungen geschlossen werden musste.

Noch mehr Berufungen nötig

Um die pastoralen Defizite des Landes zu decken, brauche es gleichwohl noch mehr Personal, machen die Bischöfe deutlich.

(fides – pr)
 

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24. April 2021, 11:50