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Portugal: Kardinäle werden Pilgerfahrten nach Fatima vorstehen

Den großen internationalen Wallfahrten nach Fatima im Mai, August und Oktober, die sich um das Thema des Pastoraljahres „Lobet den Herrn, der die Schwachen aufrichtet“ drehen werden, stehen in diesem Jahr die drei Kardinäle Tolentino de Mendonça, Hollerich und da Rocha vor. Das wurde auf dem Internetportal des Marienheiligtums angekündigt.

Der portugiesische Kardinal José Tolentino de Mendonça, Archivar und Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche, wird - zum ersten Mal seit seiner Erhebung in den Kardinalsstand am 5. Oktober 2019 – im Mai in Fatima an die erste Erscheinung der Jungfrau in der Cova da Iria erinnern.

Der Erzbischof von Luxemburg und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE), Kardinal Jean-Claude Hollerich, wird stattdessen die August-Wallfahrt zum Gedenken an die vierte Erscheinung der Gottesmutter vor den drei Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta am 19. August 1917 in Valinhos leiten. Diese ist auch als Pilgerfahrt der Auswanderer bekannt. Der luxemburgische Kardinal hat eine besondere Beziehung zu den portugiesischen Katholiken. Er befand sich gerade im Urlaub dort, als der Papst am 1. September 2019 ankündigte, dass er am darauffolgenden 5. Oktober ein Konsistorium zur Ernennung von 13 neuen Kardinälen - darunter auch Hollerich - abhalten werde.

Das Marienheiligtum zieht traditionell viele Pilger an
Das Marienheiligtum zieht traditionell viele Pilger an

Im Oktober schließlich wird Kardinal Sérgio da Rocha, Erzbischof von Salvador da Bahia, der letzten großen Freiluftfeier in Fatima vorstehen und dabei an die sechste und letzte Erscheinung in der Cova da Iria erinnern. Die Fatima-Jubiläums-Wallfahrten sind Teil der Veranstaltungen des Trienniums, das in Vorbereitung auf den Weltjugendtag, der 2023 in Lissabon stattfinden soll, konzipiert wurde.

(vatican news - cs)

13 April 2021, 11:40