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Demonstranten mit dem Bild der umDe-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi Demonstranten mit dem Bild der umDe-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi  

Myanmar ist im Ausnahmezustand

Myanmars Militär hat die zivile Führung des südostasiatischen Landes um De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi entmachtet und den Ausnahmezustand verhängt. Papst Franziskus hatte Myanmar 2017 besucht und zum Frieden aufgerufen.

„Da nun die Nation daran arbeitet, den Frieden wiederherzustellen, muss die Heilung dieser Wunden eine zentrale politische und geistliche Priorität darstellen“, sagte das Kirchenoberhaupt am 28. November 2017 vor den Autoritäten des Landes. „Tatsächlich kann der mühevolle Prozess des Friedensaufbaus und der nationalen Versöhnung nur durch den Einsatz für die Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte vorwärtskommen.“ Bei der großen Aufgabe der Versöhnung und der nationalen Integration übten die Religionsgemeinschaften eine besondere Rolle aus, sagte der Papst damals.

Aung San Suu Kyi, die 1991 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, wurde vom Militär festgenommen. Zwischen der zivilen Regierung und dem mächtigen Militär hatte es seit Längerem Spannungen gegeben. Auslöser waren bisher unbelegte Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der Parlamentswahl vom November.

(vatican news / Agenturen – gs)

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01. Februar 2021, 11:02