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Der neue US-Präsident bei der Arbeit im Oval Office des Weißen Hauses Der neue US-Präsident bei der Arbeit im Oval Office des Weißen Hauses 

USA: Auch mal ein Lob der Bischöfe für Biden

Die Bischöfe haben den Amtsantritt von Präsident Joe Biden mit sehr mahnenden Worten begleitet, vor allem mit Blick auf den Lebensschutz. Jetzt gibt es aber auch Lob aus Bischofsmund für den zweiten katholischen Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Erzbischof Paul S. Coakley und Bischof Shelton J. Fabre haben im Namen der Bischofskonferenz Maßnahmen Bidens für eine Reform im Strafgerichtswesen begrüßt. In einer gemeinsamen Erklärung vom Montag lobten sie auch ein Memorandum des neuen Präsidenten, das gegen die Benachteiligung aus rassistischen Gründen beim Verkauf oder Vermieten von Wohnraum vorgeht.

„Wir begrüßen es, dass die Biden-Regierung sich für die Rassengleichheit (racial equity) engagiert“, so die Erklärung der Bischöfe auf der Homepage der US-Bischofskonferenz. Das sei „ein Schritt in die richtige Richtung, um den nötigen Schutz gegen Diskriminierung im Wohnungssektor wiederherzustellen“.

Gegen Rassismus vorgehen

Die Regierung habe eine entscheidende Rolle, wenn es darum gehe, „die Geschichte der Diskriminierung in unserer Nation zu überwinden“. Die unlängst aus dem Amt geschiedene Regierung Trump hatte frühere Schutzbestimmungen im Wohnungssektor aufgeweicht.

„Wir begrüßen außerdem die Ankündigung der neuen Regierung, dass das Justizministerium die Verträge mit privaten Haftanstalten nicht verlängern wird“, fährt die Erklärung der Bischöfe fort. Schon lange bestünden begründete Zweifel an der Art und Weise, wie private Gesellschaften Haftanstalten führten.

„Dieser Schritt ist eine positive Entwicklung innerhalb der Reform der Strafjustiz.“ Die Bischöfe ermuntern die Regierung dazu, auch bei Anstalten, in denen illegal ins Land gelangte Einwanderer festgehalten werden, künftig ähnlich zu verfahren.

(vatican news – sk)
 

02 Februar 2021, 09:47