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Vatican News
Tela (Honduras) nach dem Hurrikan Tela (Honduras) nach dem Hurrikan  (ANSA)

Guatemala: Vom Sturm am meisten betroffen

Der verheerende Sturm, der Mittelamerika am Wochenende heimgesucht hat, hat mindestens 200 Todesopfer gefordert. Am stärksten scheint Guatemala betroffen zu sein.

Dort hat der Sturm mehrere Erdrutsche und Schlammlawinen ausgelöst; das Indigenendorf Quejáj wurde vollkommen zerstört, Medien sprechen von derzeit 150 Vermissten. Ein Flugzeug, das von der Hauptstadt aus Lebensmittelhilfen in den Norden des Landes bringen sollte, stürzte ab; die Trümmer verteilten sich über das Gelände der Päpstlichen Nuntiatur und der anliegenden Straße.

Die Bischöfe Guatemalas haben den Menschen im Land und in den „Schwester-Nationen“ Nicaragua und Honduras eine „Botschaft der Solidarität und Nähe“ geschickt. Allein im Norden von Honduras wurden 23 Tote gezählt; mehr als anderthalb Millionen Menschen in Honduras ist durch den Sturm finanzieller Schaden entstanden. Flüsse sind über die Ufer getreten.

(fides – sk)

Purhala (Guatemala)
Purhala (Guatemala)
09 November 2020, 10:40