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Vatican News
Heilige Messe in Kenia Heilige Messe in Kenia  (AFP or licensors)

Philippinische Erzdiözese „adoptiert“ Pfarrei in Kenia

Erzbischof Rony Lazo und Pater Peter John Guarin von der Erzdiözese Jaro in der Region Western Visayas sind in der vergangenen Woche nach Kenia gereist, um dort im Bezirk Turkana feierlich die kanonische Errichtung der Pfarrei der Heiligen Familie zu begehen. Das gab die Kommission für soziale Kommunikation der philipinischen Erzdiözese über soziale Medien bekannt.

An der Einweihungszeremonie nahmen der Konsul an der philippinischen Botschaft in Kenia, Gary O. Auxilian, der Apostolische Administrator der Erzdiözese Lodwar, Bischof Dominic Kimengich, und Erzbischof Lazo teil.

Zusammenarbeit mit philippinischen Missionsschwestern

Geistliche der Erzdiözese Jaro werden bei der Betreuung der Pfarrei mit Missionsschwestern der Kongregation „Lord's Table“ zusammenarbeiten. Die Kongregation ist auf den Philippinen für ihre Unterstützung bei der Katechese und der Arbeit in den Pfarreien bekannt.

Schwester Evangeline Camano sagte gegenüber der Nachrichtenagentur UCA News, der Beitrag ihrer Kongregation werde den philippinischen Geistlichen helfen, den Glauben unter den afrikanischen Familien zu verbreiten. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Aufbau einer Partnerschaft mit den Priestern der Erzdiözese Jaro. Die Pfarrei ist nicht nur eine Mission, sondern ein Geschenk Gottes, ihn inmitten von Menschen zu entdecken, die aus einer ganz anderen Kultur kommen“, fügte Schwester Camano hinzu.

Dem Aufruf des Papstes folgen

Etwa 50 philippinische Missionare sind in Kenia aktiv, wo sie vor allem in entlegene und verarmte Gebiete entsandt werden.

Philippinische Kirchenbesucher wiederum bezeichneten die afrikanische Mission als eine Gelegenheit, zu helfen und sich entsprechend dem Aufruf von Papst Franziskus besonders den „Peripherien“ zu widmen. „Auf Mission nach Kenia zu gehen oder diese zu unterstützen, ist eine Antwort auf den Aufruf des Papstes, die Hand auszustrecken und an die ,Peripherien' in der Welt zu gehen. Die Unterstützung dieser Art von Mission lässt uns [philippinische Kirchenbesucher] wahrnehmen, dass die Kirche nicht nur auf unsere Gemeinde oder Gemeinschaft beschränkt ist. Sie ist universell“, sagte beispielsweise die Kirchengängerin Carla Magtanong.

(ucanews - cs)

10 November 2020, 11:47