Gläubige mit Gesichtsmasken bei einer Messe in Amman Gläubige mit Gesichtsmasken bei einer Messe in Amman 

Jordanien: Alte Menschen dürfen nicht zur Kirche gehen

In Jordanien konnten am vergangenen Sonntag erstmals seit etwa drei Monaten Lockdown wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Die Nachrichtenseite abouna.org spricht von einem zahlreichen Kirchenbesuch.

Für orthodoxe Gläubige war es das Pfingstfest; Erzbischof Christoforos Atallah zelebrierte darum eine feierliche Götttliche Liturgie. Der Bischofsvikar des Lateinischen Patriarchats für Jordanien, Bischof William Shomali, dankte bei seiner Messfeier in Nord-Zarqua den Behörden für die Erlaubnis, die Kirchen wieder zu öffnen, und versprach die genaue Einhaltung der Hygiene-Vorschriften.

Gebetbücher verboten

Während der Gottesdienste dürfen keine Gebetbücher benutzt werden; ältere und junge Leute dürfen noch nicht in die Kirche kommen, wie Shomali betonte. Jordanien ist bisher weitgehend von der Corona-Pandemie verschont geblieben; es gab nur 831 Infektionen und neun Todesfälle.

(abouna.org – sk)
 

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09. Juni 2020, 10:18