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Vatican News
Migranten in Mexiko versuchen, sich registrieren zu lassen Migranten in Mexiko versuchen, sich registrieren zu lassen  (ANSA)

US-Jesuiten: Krise verschlechtert Lage für Asylsuchende in Mexiko

Die Situation von Zehntausenden Flüchtlingen an Mexikos US-Grenze hat sich während der Pandemie deutlich verschlechtert. Die Behörden sind kaum in der Lage, die auf ein Asylverfahren in den USA wartenden Menschen ausreichend zu versorgen, wie der Jesuiten-Flüchtlingsdienst USA (JRS) am Mittwoch mitteilte.

Coronakrise verzögert Bearbeitung der Fälle

Die Corona-Krise verzögert die ohnehin schon lange juristische Bewertung der Asylanträge zusätzlich, da viele US-Gerichte in den letzten Wochen nur teilweise oder gar nicht arbeiteten. Die US-Heimatschutzbehörde hat angekündigt, die Gerichtstermine für Asylentscheidungen um einen weiteren Monat zu verschieben.

Dies sei der jüngste Schritt von US-Präsident Donald Trump, den Zugang zu Asyl zu beschränken, so der Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Das Vorgehen gegen Flüchtlinge habe nichts mit dem Schutz der öffentlichen Gesundheit zu tun. Die Pandemie werde lediglich als Rechtfertigung für die Schließung der Grenze genutzt, was Trump seit seiner Wahl als Ziel verfolge.

(kna - cs)

28 Mai 2020, 12:31