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Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte dankt der Kirche seines Landes für die Zusammenarbeit angesichts der Corona-Pandemie. Er äußerte sich im Interview mit der Vatikanzeitung  „Osservatore Romano“ Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte dankt der Kirche seines Landes für die Zusammenarbeit angesichts der Corona-Pandemie. Er äußerte sich im Interview mit der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ 

Italien: Regierung dankt Kirche für Kooperation

Ministerpräsident Giuseppe Conte hat der katholischen Kirche des Landes für ihre Kooperation in der Corona-Krise gedankt. Der Regierung sei bewusst, welch „großes Opfer“ sie den Gläubigen und Seelsorgern abverlange, indem die Gottesdienste der Kar- und Ostertage ohne Gemeinde stattfinden müssten, sagte Conte der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“.

Die Regierung sei „dankbar für das Verantwortungsbewusstsein, mit dem die Bischöfe unter Leitung von Kardinal Gualtiero Bassetti die Maßnahmen akzeptiert haben“, so Conte im Interview des „Osservatore“. Allen sei bewusst, um was es „in dieser für das Land dramatischen Situation“ gehe. Gleichzeitig bedankte er sich für die Worte von Papst Franziskus, der mehrfach um Solidarität und Gebet mit den politisch Verantwortlichen gebeten hatte. „Diese Botschaft hat mir Kraft gegeben“, so der Regierungschef.

Appell an Europa

Zugleich erneuerte er seinen Aufruf zu Solidarität in Europa angesichts der Corona-Pandemie. Die Europäische Union rief er auf, „einen entschiedenen Richtungswechsel aus politischer und sozialer Sicht“ zu unternehmen:

„Ein geeintes Europa - das stark und solidarisch ist“

„Wem Europa wirklich am Herzen liegt, wer an ein geeintes Europa glaubt, das stark und solidarisch ist sowie seiner Geschichte und Kultur würdig, für den ist jetzt der Moment gekommen, entschiedene Schritte zu ergreifen, indem sämtliche Mittel zum Wiederaufbau und Neugeburt ergriffen werden.“

Es sei an der Zeit, als Team zu handeln. Nur auf diese Weise könne – gemeinsam mit den anderen Akteuren weltweit – die „soziale und und wirtschaftliche Herausforderung gemeistert werden, die auf die Krise im Gesundheitssektor folgen wird“, erklärte Conte.

(osservatore romano / kna - sst)

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09. April 2020, 11:17