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Indien in Corona-Zeiten: Freiwillige bereiten Mahlzeiten für Arbeitsmigranten zu Indien in Corona-Zeiten: Freiwillige bereiten Mahlzeiten für Arbeitsmigranten zu   (ANSA)

Corona in Indien: Hilfe für die Ärmsten der Armen

Die Corona-Krise trifft die ärmeren Regionen der Welt besonders hart. In Indien hat die Blockade zu Massenarbeitslosigkeit geführt. Pfarreien, Diözesen und christliche Vereinigungen organisieren Hilfen für Menschen, die davon besonders betroffen sind.

Der Erzbischof von Vasai und Generalsekretär der indischen Bischofskonferenz (CBCI), Felix Machado, erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal Asia News: In allen indischen Diözesen helfe man sich gegenseitig, besonders den älteren Menschen, Alleinstehenden und denjenigen, die in den abgeschiedenen Vororten leben. Es gäbe ein intensives und umfangreiches Netzwerk, das seit Jahren besteht. „Die Leiter der einzelnen Gruppen kennen die schwierigen Bedingungen und stellen sicher, dass jeder erreicht wird“.

„Die Wirtschaftsblockade hat Millionen von Menschen in den Großstädten arbeitslos gemacht“

Die Wirtschaftsblockade hat Millionen von Menschen in den Großstädten arbeitslos gemacht, vor allem Arbeitsmigranten, die auf der Suche nach einem besseren Leben aus den ländlichen Gebieten in die Städte geströmt sind. Millionen von Menschen haben jetzt ihre Jobs verloren und sich deshalb auf den Weg in ihre Heimatdörfer gemacht – oft legen sie hunderte Kilometer zu Fuß zurück.

Premier Modi entschuldigte sich am Montag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache für die Schwierigkeiten, die durch den Ausnahmezustand entstanden sind und die vor allem die Armen treffen. Er fügte jedoch hinzu, „es gab keinen anderen Weg“, um die rasche Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Gerade sei die Zahl der Infizierten auf 1.164 gestiegen, die Zahl der Todesfälle auf 30.

(asia news - mt)

31 März 2020, 11:15