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Die Regionale Bischofskonferenz Westafrikas Die Regionale Bischofskonferenz Westafrikas 

Westafrika: Kirche begleitet Wahlprozesse

Die Regionale Bischofskonferenz Westafrikas appelliert an die Regierungen der Region, glaubwürdige Wahlen zu organisieren. In einer Erklärung ruft die Vereinigung die Kommissionen für Gerechtigkeit und Frieden in Westafrika auf, den jeweiligen Wahlprozess zu begleiten, um demokratische Abläufe sicherzustellen.

Die Länder Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Niger und Togo bereiten sich auf Wahlen in diesem Jahr vor. „Aufgrund unserer Erfahrung appellieren wir an die Weisheit und die Verantwortung der politischen Akteure und all jener, die an diesen Wahlprozessen beteiligt sein werden", heißt es in der Erklärung.

Die Bischofskonferenz Westafrikas (RECOWA) verurteilt außerdem den Landraub durch multinationale Konzerne und die verschiedenen Arten von Zwangsenteignung in der Region. „Wir weisen die Justiz- und Friedenskommissionen an, die Unterstützung für die Opfer der schädlichen Auswirkungen von Landnahme und Zwangsenteignung zu verdoppeln“, heißt es in der Mitteilung. In der RECOWA sind die Bischofskonferenzen von elf westafrikanischen Ländern bzw. Ländergruppen zusammengeschlossen: Liberia, Nigeria, Burkina Faso/Niger, Senegal/Mauretanien/Kapverden/Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Guinea, Benin, Mali, Togo, Ghana sowie Gambia/Sierra Leone. 

(cisanewsafrica – mt) 

26 Februar 2020, 12:42