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In Kolumbien setzt sich Misereor wie hier in einer Solidaritätsaktion für Menschenrechte ein In Kolumbien setzt sich Misereor wie hier in einer Solidaritätsaktion für Menschenrechte ein  (MISEREOR/Julia Frielinghausen)

Misereor veranstaltet Lateinamerika-Kongress in München

Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit Misereor bietet im Rahmen des Kongresses „¡Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika." vom 10. bis 11. Januar 2020 die Möglichkeit, Herausforderungen und Chancen des Kontinents gemeinsam zu diskutieren.

Angesichts von Massenprotesten in gleich fünf Ländern, zunehmendem Einfluss populistischer Gruppierungen und umfangreichen Migrationsbewegungen blickt Misereor damit auf die krisenreichen Zeiten, die Lateinamerika im Moment durchlebt.

Chancen im Zusammenleben von Menschen aus Lateinamerika und Europa

Auf dem Kongress können Teilnehmende und Referierende während Podiumsdiskussionen, interaktiven Dialog- und Planungsforen und Referaten ins Gespräch kommen. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen mit einem Fokus darauf, wie mit den Herausforderungen in den lateinamerikanischen Gesellschaften umgegangen werden kann. Ebenso im Vordergrund stehen die Chancen im Zusammenleben von Menschen aus Lateinamerika und Europa sowie die Möglichkeit, durch eine Verbindung von Wissenschaft, Politik und praktischen Erfahrungen voneinander zu lernen.

Als Experten zu Gast sind unter anderen der Anthroposoph Mayu Supa Stölben, die Rechtsanwältin Elena Muguruza und der Soziologe und Politikwissenschaftler Carlos Herz Saenz aus Lima / Peru. Auch werden Birgit Weiler von der Jesuitenuniversität in Lima und Markus Büker aus der Lateinamerikaabteilung von Misereor vor Ort sein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und dem Dachverband Casa Latinoamérica statt.

(misereor – tr)

02 Januar 2020, 13:59