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Ein Kind in einer Hilfsorganisation im Jemen Ein Kind in einer Hilfsorganisation im Jemen  (ANSA)

Jemen: „Save the Children“ warnt vor Dengue-Epidemie

Mindestens 78 Kinder sind im Jemen bereits am Denguefieber gestorben. Über 52.000 weitere Verdachtsfälle wurden gemeldet. Die internationale Organisation „Save the Children“ befürchtet eine Epidemie.

Starke Regenfälle und der anhaltende Konflikt behindern die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Die Menschen nutzen Stauseen um Regenwasser zu sammeln. Das trägt zur Verbreitung von Moskitos bei.

Währenddessen mangelt es an Medikamenten und medizinischem Personal. Der Konflikt im Land hat dazu geführt, dass das Gesundheitssystem zusammengebrochen ist. Man ist nicht mehr in der Lage, die Notlage zu bewältigen.

Nur Frieden kann Gesundheitssytem garantieren

Wenn nicht dringend Maßnahmen zur Stärkung des Gesundheitssystems ergriffen werden, könnte die Gesamtzahl der Todesfälle deutlich ansteigen. „Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder ins Krankenhaus zu bringen oder Medikamente zu kaufen“, sagte Mariam Aldogani, Direktorin von Save the Children im Gebiet Hodeidah. Nur Frieden im Land kann den Wiederaufbau des Gesundheitssystems garantieren.

 (vatican news – mt) 

15 Januar 2020, 15:04